Detailinformationen

Suite populaire bresilienne;12 Etuden (1928);5 Preludes;
Choro Nr. 1

Tonformat: stereo & multichannel (Hybrid)
  • Künstler: Frank Bungarten, Gitarre
  • Label: MDG, DDD, 2009
  • Bestellnummer: 6739839
  • Erscheinungstermin: 22.9.2010
  1. 1 Suite populaire brésilienne Start
  2. 2 1. Mazurka-Chôro: Un peu lent Start
  3. 3 2. Schottish-Chôro: Un peu modéré Start
  4. 4 3. Valsa-Chôro: Valsa lenta Start
  5. 5 4. Gavotta-Chôro: Allegro moderato Start
  6. 6 5. Chôrinho Start
  7. 7 Etüden Nr. 1-12 Start
  8. 8 Nr. 1: Prélude Start
  9. 9 Nr. 2: Très animé Start
  10. 10 Nr. 3: Un peu animé Start
  11. 11 Nr. 4: Un peu modéré Start
  12. 12 Nr. 5: Andantino Start
  13. 13 Nr. 6: Un peu animé Start
  14. 14 Nr. 7: Très animé Start
  15. 15 Nr. 8: Modéré Start
  16. 16 Nr. 9: Un peu animé Start
  17. 17 Nr. 10: Animé Start
  18. 18 Nr. 11: Lent Start
  19. 19 Nr. 12: Un peu animé Start
  20. 20 Préludes Nr. 1-5 Start
  21. 21 Nr. 1: Homenagem ao sertanejo brasiliero - Melodia lírica: Andantino espressivo Start
  22. 22 Nr. 2: Homenagem ao Malandro Carioca - Melodia Capodócia Start
  23. 23 Nr. 3 Homenagem à Bach: Andante Start
  24. 24 Nr. 4 Homenagem ao Indio Brasiliero: Lento Start
  25. 25 Nr. 5 Homenagem à Vida Social: Poco animato Start
  26. 26 Chôro Nr. 1 e-moll (für Gitarre) Start

Produktinfo

Ein Ausnahmegitarrist erweist dem bedeutendsten Komponisten Lateinamerikas seine Referenz: Frank Bungarten präsentiert uns die Gitarrenwerke von Heitor Villa-Lobos und dokumentiert damit drei wesentliche Schaffensphasen des Tonschöpfers, der als Cellist begann, die Gitarre als Autodidakt erlernte und der Musikwelt als „klingende Seele Brasiliens“ mehr als 1.000 Werke für alle denkbaren Besetzungen hinterließ.

Im Rio der Jahrhundertwende lernte der junge Villa- Lobos eine kunstvolle Mischung unterschiedlichster europäischer Musikstile mit afrobrasilianischen Elementen kennen. Auf den Straßen der Metropole hörte er den populären „Choro“, eine Mixtur aus Walzer, Polka und Samba. Dieser populären Musikform widmete er seine ersten virtuosen Gitarren-Kompositionen, die uns Frank Bungarten in Form einer Suite vorstellt.

Mit der abendländischen Musiktradition ging Villa- Lobos äußerst wählerisch um: Die „Wiener Klassik“ ließ er links liegen, er interessierte sich nur für Bach, Puccini, Debussy und die russischen Komponisten. Seine Eigenständigkeit machte Furore, als er 1923 nach Paris reiste – nicht, um hier zu lernen, sondern um zu zeigen, wie er es mache. In dieser bedeutendsten Schaffensphase des Komponisten sind als stringenter Zyklus die „Zwölf Etüden“ entstanden – ein in jeder Hinsicht gewaltiger und revolutionärer Wurf.

Villa-Lobos war längst nach Brasilien zurückgekehrt, als er im Jahr 1940 seine „Fünf Préludes“ schrieb, ein typisches Spätwerk, in dem er stilistisch auf frühere Schaffensperioden zurückgriff. Anklänge an die Choros der Jugendzeit sind ebenso zu hören wie eine Hommage an den großen Bach. Es ist kein Wunder, dass Frank Bungarten diese wohl meistgespielten Gitarrenstücke des 20. Jahrhunderts in sein großes Repertoire aufgenommen hat.

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