Detailinformationen

  • Künstler: Ed Lyon, David Wilson-Johnson, Mireille Delunsch, Masashi Tsuji, William Dazeley, Salzburger Bachchor, Mozarteum Orchester Salzburg, Ivor Bolton
  • Label: Oehms, DDD/LA, 2007
  • Bestellnummer: 1030015
  • Erscheinungstermin: 14.11.2008

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L'Enfance du Christ op. 25 (Oratorium) (Gesamtaufnahme)

  1. 1 Dans la crèche, en ce temps, J#seus venait de naître (1. Teil) Start
  2. 2 Marche nocturne - Qui vient? Start
  3. 3 Toujours ce rêve! - O misère des rois! - Seigneur Start
  4. 4 Les sages de Judée Start
  5. 5 O mon che fils, donne cette herbe tendre Start
  6. 6 Joseph! Marie! Écoutez-nous Start

Disk 2 von 2

  1. 1 Ouverture (2. Teil) Start
  2. 2 Il s'en va loin de la terre Start
  3. 3 Les pélerins étant venus Start
  4. 4 Depuis troi jours, malgre l'ardeur du vent (3. Teil) Start
  5. 5 Dans cette ville immense Start
  6. 6 Entrez, entrez, pauvres Hébreux! Start
  7. 7 Trio des Ismaélites Start
  8. 8 Vous pleurez, jeune mère Start
  9. 9 Ce fut ainsi que par un infedèle (Epilogue) Start

Produktinfo

Eine kleine Farce für die Musikkritiker
Während Bachs berühmtes Weihnachtsoratorium eigentlich eine Sammlung von sechs Kantaten zu den einzelnen Festtagen der Weihnachtszeit darstellt, lieferte sein Sohn Christoph Friedrich mit dem Oratorium Die Kindheit Jesu auf eine Dichtung Herders möglicherweise ein Vorbild für die geistliche Trilogie L’enfance du Christ, die Hector Berlioz zwischen 1850 und 1854 in Wort und Musik gesetzt hat. Ausgangspunkt war ein Chorstück, das den Abschied der Hirten von der Heiligen Familie vor deren Aufbruch nach Ägypten schildert. Zwei weitere Nummern vervollständigen das Stück zu einem kleinen Oratorium, das Berlioz dem Publikum unter dem Titel Die Flucht nach Ägypten als vermeintlich wiederentdeckte Komposition eines vergessenen Komponisten aus dem 18. Jahrhundert präsentiert. Dieses Resultat einer kleinen Farce, die ich unseren guten Gendarmen der französischen Musikkritik gespielt habe, hatte Erfolg beim Publikum. Das Inkognito wurde gelüftet, und Berlioz arbeitete weiter an dem Stück, bis es die endgültige Fassung erhalten hatte.

Den alsbald einsetzenden Vermutungen, Berlioz habe mit L’enfance du Christ seiner häufig kritisierten musikalischen Radikalität abgeschworen, widersprach der Komponist in seinen Memoiren heftig: Nichts ist weniger begründet als diese Ansicht. Das Sujet hat naturgemäß eine einfache und sanfte Musik hervorgebracht … Ich hätte L’enfance vor zwanzig Jahren genauso geschrieben.

Pressestimmen

General-Anzeiger 11 / 08: "Der bei Ohems erschienene Live-Mitschnitt überzeugt durch die vorzüglichen Leistungen des Mozarteum Orchesters und des Salzburger Bachchors. Ivor Bolton entlockt dem Orchester einen warmen, sinnlichen Klang."

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