Detailinformationen

(Eine Produktion der Glyndebourne Opera,
Regie: Michael Hadjimischev)
Laufzeit 126 Minuten

Sprache: Italienisch
Tonformat: stereo
Bild: 4:3
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Specials: NTSC;
  • Künstler: Kostas Paskalis, Josephine Barstow, James Morris, London Philharmonic Orchestra, John Pritchard
  • Label: Arthaus, 1972
  • FSK ab 0 freigegeben

Produktinfo

"Libretto"
Francesco Maria Piave

"Interpreten"
Macbeth - Kostas Paskalis
Lady Macbeth - Josephine Barstow
Banquo - James Morris
Macduff - Keith Ewen
Kammerfrau der Lady Macbeth - Rae Woodland
Malcolm - Ian Cales
The Glyndebourne Ballet

"Musiker"
The Glyndebourne Chorus
London Philharmonic Orchestra
Leitung: John Pritchard

"Regie"
Bühne: Michail Chadschimischew

"Aufnahme"
1972 at the Glyndebourne Festival Opera

"Macbeth"
Gesungen in italienischer Sprache.
Das Konzept des 1914 geborenen bulgarischen Regisseurs Michail Chadschimischew war es, auf der Bühne den halb legendenhaften, halb chronologischen Ton dieser Mär aus dem frühmittelalterlichen Schottland des 11. Jahrhundert zu treffen. Heidnischer Aberglaube hat seine Macht über die Gemüter noch nicht ganz verloren: Die Hexen, die wie Steine und Felsen auf dem Boden kauern, raunen Macbeth ihre Weissagungen und verführerischen Botschaften als Naturgewalten, als Rauschen des Windes und Luftspiegelungen der Heide zu. Der Natur mit ihren Zauberstimmen und Irrlichtern gegenüber steht die christliche Zivilisation im Zeitalter der Kathedralen. Diese Deutung zeigt die für die damalige Zeit typische Tendenz, Verdis Melodrama auf Shakespeare zurückzuführen. Ian Caley, 1948 geboren, gab in dieser Iszenierung sein Debüt in Glyndebourne und begann damit eine glanzvolle Laufbahn als vielseitiger lyrischer Tenor auf den bedeutendsten Bühnen der Welt.

Pressestimmen

Opernglas 4 / 2006: "Die 31-jährige Josephine Barstow demonstriert, wie spannend Oper in musealen Inszenierungen sein kann. Die Tragödie der Lady Macbeth prägt sie mit herausragender Persönlichkeit und scheinbar unbegrenztem Einsatz. Das hohe Niveau der Protagonisten ergänzt der gerade einmal 25-jährige James Morris, der spätere Weltklasse-Wotan lässt sich bereits hier erahnen. Unter Sir John Pritchard blühen die Streicher des London Philharmonic Orchestra in weiten Kantilenen üppig auf, doch nie auf Kosten feiner Artikulation und rhythmischer Präzision. Überhaupt agiert das Ensemble vorbildlich, wenn es einen 'modernen' Verdi voller Schmiss, Rhythmik und feiner Agogik spielt. Eine im positiven Sinne zeitlose Inszenierung hat Michael Hadjimischev erarbeitet."

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