Giuseppe Verdi (1813-1901): Aida
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Credits
Aida (Oper in 4 Akten) (Gesamtaufnahme)
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Preludio
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Si. Corre voce che l'Etiope ardisca (1. Akt)
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Se quell guerrier io fossi!
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Quale insolita gioia
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Alta cagion v'aduna
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Ritorna vincitor!
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Possente, possente Fthà
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Mortal, diletto ai Numi
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Chi mai fra gl'inni e i plausi (2. Akt)
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Fu la sorte dell'armi a'tuoi funesta
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Su! Del Nilo al sacro lido
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Glora all'Egitto, ad Iside
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Marcia
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Vieni, o guerriero vindice
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Salvator della patria, io ti saluto
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Che veggo!...Egli?...Mio padre!
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Quest'assisa ch'io vesto vi dica
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Ma tu, Re, tu signore possente
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O Re: pei sacri Numi
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Gloria al'Egitto, ad Iside
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O tu che sei d'Osiride (3. Akt)
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Qui Radames verrà!...Che vorrà dirmi?
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Ciel! Mio padre!
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Pur ti riveggo, mia dolce Aida...
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5
Fuggiam gli ardori inospiti
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Tu...Amonasro!...Tu...il Re?
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7
L'abborrita rivale a me sfuggia... (4. Akt)
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Già! Sacerdoti adunansi
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Ohimè!...morir mi sento! Oh! Chi lo salva?
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Radamès! Radamès! Radamès!
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La fatal pietra sovra me si chiuse
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Presago il core della tua condanna
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O terra, addio; addio valle di pianti
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Interview of Andy Sommer
Product Information
Reifröcke und Pyramiden – ein verletztes und wiedergefundenes Ägypten
Der Regisseur von Aida sieht sich mit mehreren Hindernissen konfrontiert: Er muss zum einen ein pharaonisches Ägypten darstellen, das nur aus Dekor und Lokalkolorit besteht, und zum anderen versuchen, sofern überhaupt möglich, die Konflikte zwischen den einzelnen Charakteren zu behandeln. Sehr bald wird ihm bewusst, dass diese Konflikte mehr als vereinfacht sind. Er kann die Oper von Verdi auch so nehmen, wie sie ist, mit ihren offensichtlichen Merkmalen: sinnbildhaftes Pendant und Aufeinanderprallen der Besessenheiten einer Zeit.
An genau diese Arbeit hat man sich für die Inszenierung an der Züricher Oper gewagt: Die „archäologische“ Rückversetzung von Aida in die Kulissen ihrer Zeit, um ihr wieder ihre eigentliche Bedeutung, nämlich jene eines bürgerlich-exotischen Schauspiels zu verleihen. Zu jener Zeit, in der sich die imperialistischen Großmächte durch die Diplomatie der Gewalt des Mittleren Ostens bemächtigten, spielte die Exotik in der Oper eine Rolle als Motor einer Bewegung, die im neuen Italien in den expansionistischen Bestrebungen der Kolonialkriege des 20. Jahrhunderts gipfelte.
Die Annäherung von Verdis Werk an die historischen Anfänge dieser Bewegung bedeutet zu versuchen, die verborgenen Machtlinien nachzuvollziehen. Sowie auch, so hoffen wir, Charaktere neu zu beleben, die durch den Einfallsreichtum des Komponisten jedenfalls meilenweit von jenen eines Comicstreifen oder eines Fotoromans entfernt sind. Sie bedeutet, der äthiopischen Sklavin inmitten der prunkvollen Krieger und der Arroganz ihres Dekorums ihren einzigartigen und markanten Platz zurückzugeben: Jenen eines Opfers, das sich weigert, sich zu unterwerfen und sich von allen auferlegten Zwängen befreit, um sich fortan nur mehr einem einzigen Willen zu beugen – dem eigenen. Nicolas Joël
Press comments
Stereoplay 09 / 07: "Auf der Bühne dominiert Luciana
d'Intino als furiose Amneris. Sie kann mächtig loslegen,
schmelchelt aber auch dem Ohr mit leisen Tönen und
butterweichem Legato. In der Titelrolle zeigt sich Nina
Stemme als ausgesprochen lyrische Sopranistin mit
dramatischen Qualitäten, präziser Attacke und souveräner
Technik. Am Pult sorgt Adam Fischer für orchestrale
Transparenz und kammermusikalische Durchhörbarkeit."
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