Detailinformationen

  • Künstler: Sebastian Hess (Cello),Rüdiger Lotter (Violine),Florian Birsak (Cembalo)
  • Label: Oehms, DDD, 2011
  • Bestellnummer: 2796060
  • Erscheinungstermin: 22.6.2012

Sonate für Violine, Violoncello und Basso continuo WD 683

  1. 1 1. Largo e staccato Start
  2. 2 2. Allegro Start
  3. 3 3. Siciliana Start
  4. 4 4. Gavotta Start

Sonate für Violine, Violoncello und Basso continuo WD 689

  1. 5 1. Cantabile Start
  2. 6 2. Allegro Start
  3. 7 3. Siciliana Start
  4. 8 4. Fuga Start

Ricercata für Violine, Violoncello und Basso continuo Nr. 1

  1. 9 1. Adagio Start
  2. 10 2. Allegro Start
  3. 11 3. Largo Start
  4. 12 4. Allegro Start

Sonate für Violine, Violoncello und Basso continuo WD 678

  1. 13 1. Adagio Start
  2. 14 2. Allegro Start
  3. 15 3. Sarabanda Start
  4. 16 4. Giga Start

Sonate für Violine, Violoncello und Basso continuo Nr. 12

  1. 17 1. Non tanto allegro Start
  2. 18 2. Larghetto Start
  3. 19 3. Polonaise Start
  4. 20 4. Allegro Start

Ricercata für Violine, Violoncello und Basso continuo Nr. 2

  1. 21 1. Adagio Start
  2. 22 2. Allegro Start
  3. 23 3. Adagio Start
  4. 24 4. Allegro Start

Sonate für Violine, Violoncello und Basso continuo g-moll

  1. 25 1. (ohne Satzbezeichnung) Start
  2. 26 2. (ohne Satzbezeichnung) Start
  3. 27 3. Largo Start
  4. 28 4. Presto Start

Produktinfo

Giovanni Benedetto Platti, ein bisher noch weniger bekannter Musiker aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, war „oboista“, Oboenvirtuose der Fürstbischöfe von Würzburg. Er stammte aus Oberitalien, hatte in seiner Jugend in Venedig gelebt, und war 1722, zusammen mit weiteren Landsleuten, dem Ruf des geistlich-weltlichen Regenten des Hochstifts gefolgt, der seiner Hofkapelle den Glanz der „welschen“, der italienischen Musik geben wollte. Platti kam in die Stadt am Main, und er blieb...

Die Alpen als Demarkationslinie für nordeuropäische Bildungsreisende sind auch für den bisher noch wenig bekannten italienischen Komponisten und Oboenvirtuosen Giovanni Benedetto Platti schicksalhaft gewesen, allerdings in die andere Richtung. Es war der Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn, der, da er selbst in Italien „Blut geleckt“ hatte, seinem Würzburger Hof einen gewissen Glanz verleihen wollte. Zu diesem Zweck berief er Platti an die Stadt am Main, die dieser bis zu seinem Tod nicht mehr verlassen sollte. Im Musikarchiv des Bruders vom oben genannten Erzbischof, der im benachbarten Wiesentheid residierte, wurden die Unikate der vorliegenden Werke Plattis gefunden, die auf dieser CD nun erstmals zu hören sind. Rudolf Franz Erwein, Herr von Wiesentheid und nach seinem Bruder neuer Brötchengeber von Platti, spielte leidenschaftlich gern Cello, was sich anhand des vorliegenden Programmes eindeutig nachweisen lässt.

Plattis Triosonaten zeichnen sich in den langsamen Sätzen durch eine starke Expressivität, in den schnellen Sätzen durch eine wunderbare Leichtigkeit und mitreißendes Temperament aus.

Florian Birsak, Rüdiger Lotter und Sebastian Hess spielen diese glücklicherweise wieder gehobenen Schätze mit viel Einfühlungsvermögen und Verve.

EUR 13,99*

nur noch 1 Stück am Lager. Danach versandfertig innerhalb einer Woche (soweit verfügbar beim Lieferanten)