• Friedrich der Große und seine Musiker
  • CD i **;

Detailed Information

Friedrich II: Sonate e-moll
+Benda: Sonaten e-moll & F-Dur
+CPE Bach: Sonaten D-Dur & G-Dur
+Schaffrath: Sonate g-moll
+Quantz: Sonate B-Dur

  • Artist: Dorothee Kunst (Flöte), Susanne Peuker (Laute)
  • Label: Musicaphon , DDD, 2008
  • Order number: 3667047
  • Release date: 26.5.2009

Sonate für Flöte und Basso continuo e-moll

  1. 1 1. Grave Start
  2. 2 2. Allegro assai Start
  3. 3 3. Presto Start

Sonate für Flöte und Basso continuo e-moll

  1. 4 1. Largo, ma un poco andante Start
  2. 5 2. Arioso: Un poco allegro Start
  3. 6 3. Presto Start

Sonate für Flöte und Basso continuo G-Dur Wq 133 (H 564) "Hamburger Sonate"

  1. 7 1. Allegretto Start
  2. 8 2. Rondo Start

Sonate d-moll (Fassung in g-moll)

  1. 9 1. Adagio Start
  2. 10 2. Allegro Start
  3. 11 3. Allegro Start

Sonate B-Dur

  1. 12 1. Cantabile Start
  2. 13 2. Allegretto Start
  3. 14 3. Vivace Start

Sonate für Flöte und Basso continuo F-Dur

  1. 15 1. Adagio Start
  2. 16 2. Allegro Start
  3. 17 3. Vivace Start

Sonate für Flöte und Basso continuo D-Dur

  1. 18 1. Andante Start
  2. 19 2. Allegretto Start
  3. 20 3. Allegro Start

Product Information

Friedrich II., auch Friedrich der Große oder der Alte Fritz genannt, wurde am 24.1.1712 in Berlin geboren und starb am 17.8.1786 in Potsdam. Mit seinem Namen verbinden sich meistens seine Handlungen und Verdienste als König und Feldherr. Vom Vater Friedrich Wilhelm autoritär, hart und militärisch erzogen, übernahm er 1740 nach dem Tode des Vaters die Regierungsgeschäfte, führte zahlreiche Kriege zur Stabilisierung und Vergrößerung seines Machtbereiches, nannte sich seit der ersten polnischen Teilung 1772 König von Preußen. Weniger bekannt sind die schöngeistigen Ambitionen, die sein Vater ohne Hehl „weibisch“ nannte und verachtete. Trotzdem gestattete er ihm neben seiner militärischen, ökonomischen und religiösen Erziehung Unterweisungen im Choralsingen, in Tonsatz, Generalbass und im Cembalospiel beim Domkantor Hayne. Die Heirat mit Elisabeth Christine 1733 und die Übersiedlung zum Schloss Rheinsberg 1736 gaben Friedrich viel mehr Freiheiten von seinem Vater. In Rheinsberg konnte er relativ ungestört seinen musischen Interessen nachgehen und seine Idee einer eigenen Hofkapelle verwirklichen. Bis 1737 war sein Musikensemble zu einem nahezu vollwertigen Orchester angewachsen: 3 erste Violinen (J. G. Graun, F. Benda und G. Czarth), 2 zweite Violinen (J. Blume und J. C. Grundke), 2 Bratschen (J. G. Benda und Reich),1 Violoncello (A. Hock), 1 Kontrabassist (J. G. Janitsch), 1 Cembalist (Chr. Schaffrath), der Harfenist Petrini, der Lautenist E. G. Baron, C. H. Graun als Kapellmeister, Sänger und Cellist und noch eine Bläsergruppe mit 2 Hornisten, 2 Oboisten und 2 Fagottisten (zeitweilig und ab 1741 in fester Anstellung J. J. Quantz als Flötist). Ein Jahr später kam noch Carl Philipp Emanuel Bach hinzu, der aber immer seinen festen Wohnsitz in Berlin behielt. Besonderheit dieser Einspielung mit Werken aus diesem Umfeld ist die ungewöhnliche Besetzung mit Traversflöte und Erzlaute.

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