Detailinformationen

Fantasie C-Dur D. 934;Rondo h-moll D. 895;
Violinsonate A-Dur D. 574 "Duo"

  • Künstler: Carolin Widmann, Alexander Lonquich
  • Label: ECM, DDD, 2010
  • Bestellnummer: 1701438
  • Erscheinungstermin: 27.1.2012
  1. 1 Fantasia in C, for Violin and Piano D.934 Start
  2. 2 1. Andante molto (Original Version) Start
  3. 3 2. Allegretto (Original Version) Start
  4. 4 3. Andantino (Original Version) Start
  5. 5 4. Tempo primo-Allegro-Allegretto-Presto (Original Version) Start
  6. 6 4. Allegro vivace - Allegretto - Presto (Original Version) Start
  7. 7 Rondo in B minor, D. 895, op.70 Start
  8. 8 1. Andante (Original Version) Start
  9. 9 2. Allegro (Original Version) Start
  10. 10 Sonata for Violin and Piano in A, D.574 "Duo" Start
  11. 11 1. Allegro moderato (Original Version) Start
  12. 12 2. Scherzo Presto (Original Version) Start
  13. 13 3. Andantino (Original Version) Start
  14. 14 4. Allegro vivace (Original Version) Start

Produktinfo

Carolin Widmann, für ihre Interpretation von Schumanns Violinsonaten und ihr Rezitalalbum "Phantasy Of Spring" (mit Werken von Feldman, Zimmermann, Schönberg und Xenakis) mit Kritikerlob und Preisen bedacht, richtet ihr präzises interpretatorisches Gespür nun auf Franz Schubert. Zusammen mit Alexander Lonquich (dessen eigenes New Series-Album mit Werken von Schumann und Holliger ebenfalls ein Erfolg bei der Kritik war) spielt sie hier die "Fantasie in C-Dur" von 1827 und die Sonate in A-Dur aus dem Jahr 1817 sowie das Rondo in h-Moll aus dem Jahr 1826 (das einzige dieser Werke, das noch zu Schuberts Lebzeiten veröffentlicht wurde). Duo-Spiel auf Höchstniveau, wie Hans-Klaus Jungheinrich in seinen Liner Notes betont.

Ein Highlight zu Beginn des neuen Jahres und durch Konzertaktivitäten des Duos persönlich erlebbar.

Rezensionen


Preis der deutschen Schallplattenkritik 2 / 2012: ,,Kammermusik vom Feinsten: Nicht nur, weil hier eine Geigerin und ein Pianist blendend zusammenwirken. Es gelingt Carolin Widmann auch, mit den denkbar zartesten Tönen die Verletzlichkeit, die Schuberts C-Dur-Fantasie immer wieder andeutet, erlebbar zu machen. Mit ihrem weiten geigerischen Horizont, in dem Erfahrungen mit neuer Musik wie mit historischer Aufführungspraxis anklingen, bringt sie die Musik nicht nur zum Singen, sondern auch zum Sprechen. Und Alexander Lonquich weiß das in reichhaltiger Weise aufzunehmen."

Pressestimmen

Die Zeit 02 / 12: "So klingt verletztlich, fragile, sich vor Beschädigung fürchtende Musik. Erregt warten wir auf die Erlösung, doch lange Zeit kommt sie nicht. Zwar gibt es diese rustikale H-Dur-Passage mit den wippenden, schunkelnden Bässen, gibt es trappelnde Tonwiederholungen, doch großer Strom hört sich irgendwie anders an. Schubert macht indes das Fragmentierte zu wundervoller Kunst - und wie Widmann und Lonquich diese Idee weiterverfolgen, ist die eigentliche Sensation. Beide Musiker nähern sich diesem tönenden Flüchtlingsdrama wie Sanitäter, sie bergen heimatlose Melodiefetzen im Quarantäne-Zelt, in das frische, frühliche Luft erst am Ende, nach der Gesundung dringt. Dabei muss man gehört haben, wie Widmann artikuliert, wie sie vor allem ein Vibrato zur Sensation erheben, es aber auch zu völliger Ausdruckslosigkeit zurücknehmen kann."

EUR 16,99*

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