Franz Schubert (1797-1828): Moments Musicaux D. 780
Disk 1 von 1
Moments musicaux op. 94 D 780 Nr. 1-6
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1
Nr. 1: C-Dur
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2
Nr. 2: As-Dur
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3
Nr. 3: f-moll
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4
Nr. 4: cis-moll
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5
Nr. 5: f-moll
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6
Nr. 6: As-Dur
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7
Allegretto c-moll D 915 "Abschieds-Allegretto"
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Impromptus op. 90 D 899 Nr. 1-4
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8
Nr. 1: c-moll
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9
Nr. 2: Es-Dur
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10
Nr. 3: Des-Dur
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11
Nr. 4: As-Dur
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Product Information
Das Orchester im Klavier
Der Pianist David Fray gehört zu den Ausnahmeerscheinungen der Musikszene: Nicht pure Virtuosität, sondern hintergründige, tief schürfende Philosophie ist für ihn die Quelle der großen künstlerischen Leistungen, die international Aufmerksamkeit erregen. Nach Bach und Boulez wendet sich der Künstler jetzt einem Komponisten zu, der Frays Vorliebe für Grenzüberschreitungen teilt: Franz Schubert. Der Pianist knüpft mit dieser außergewöhnlich farbigen, von einer wahren Orchesterpalette im Klavier geprägten Einspielung der Impromptus D 899 und der Moments musicaux D 780 an seine überaus erfolgreiche Aufnahme von Bach-Klavierkonzerten mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen an. Schon hier bescheinigte man ihm eine äußerst originelle wie meisterhafte Annäherung. Der Spiegel sprach sogar von einer »Bel-canto-Ästhetik« am Klavier und bescheinigte Fray einen Klavierstil, den es in der Pianistenlandschaft lange nicht mehr gegeben hat.
»Ich versuche nicht wie ein Pianist Musik zu machen, sondern wie ein Dirigent. Ich frage mich immer, wie der Komponist das Werk geschrieben hätte, wäre es nicht für das Klavier gedacht gewesen.« David Fray
Pressestimmen:
»Einer der unabhängigsten Klaviergeister der Gegenwart.« Spiegel Online
Press comments
FonoForum 12 / 09: "Doch der hochbegabte Franzose zeigt uns
seine Sichtweise der "Moments musicaux" D 780, des
Allegretto D 915 und der Imprompu D 899, die in ihrer
Andersartigkeit genauso zu faszinieren weiß. Brendel
spielt Schubert bei aller Poesie sehr klar, gelegentlich
fast schon ein bisschen zügig, unsentimental,
kontrastfreudig in Artikulation und Dynamik. Fray wählt
zumeist entschieden langsamere Tempi und ein deutlich
weicheres Klangbild. Fray ist ein Meister der subtilen
Piano- und Pianissimo-Töne. Sein Schubert bietet eine
Reise in die Innerlichkeit, eine Welt der musikalischen
Poesie. Brendels Schubert klingt im direkten Vergleich
extrovertierter. Doch bei allen Unterschieden gibt es
auch Gemeinsamkeiten: Brendel wie Fray wissen die
Schubert'schen Kantilenen mit Leben zu erfüllen, sie
beherrschen beide die Kunst der Nuance, des minimalen
Rubato, des kleinen Aufblühens einer Melodie oder bloß
einer Harmonie."
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