Franz Schubert (1797-1828): Lieder "Willkommen und Abschied"
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1
Heidenröslein (Sah ein Knab ein Röslein stehn) op. 3 Nr. 3 D 257
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2
Schlummerlied (Es mahnt der Wald, es ruft der Strom) op. 24 Nr. 2 D 527
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3
Wiegenlied (Wie sich der Äuglein kindlicher Himmel) op. 105 Nr. 2 D 867
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4
Geheimes (Über meines Liebchens Äugeln) op. 14 Nr. 2 D 719
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5
Ganymed (Wie im Morgenglanze du rings mich anglühst) op. 19 Nr. 3 D 544
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6
Auf der Bruck (Frisch trabe sonder Ruh und Rast) D 853
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7
Der Fischer (Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll) op. 5 Nr. 3 D 225
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8
Daß sie hier gewesen (Daß der Ostwind Düfte hauchet in die Lüfte) op. 59 Nr. 2 D 775
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9
Bei dir allein (Bei dir allein empfind ich, daß ich lebe) D 866,2 (Refrainlied)
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10
Der Schiffer (Im Winde, im Sturme befahr ich den Fluß) op. 21 Nr. 2 D 536
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11
Willkommen und Abschied (Es schlug mein Herz) op. 56 Nr. 1 D 767
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12
Der Wanderer (Ich komme vom Gebirge her) op. 4 Nr. 1 D 493
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13
Im Walde (Ich wandre über Berg und Tal) op. 93 Nr. 1 D 834
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14
Wandrers Nachtlied I (Der du von dem Himmel bist) op. 4 Nr. 3 D 224
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15
Der Einsame (Wenn meine Grillen schwirren) D 800
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16
Der Winterabend (Es ist so still) D 938
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17
Herbst (Es rauschen die Winde so herbstlich und kalt) D 945
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Rosamunde op. 26 D 797 (Schauspielmusik) (Auszug)
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18
Romanze
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19
Nachtstück (Wenn über Berge sich der Nebel kämpft) op. 36 Nr. 2 D 672
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Product Information
Sinnbild für ein romantisches Gefühl
Ganz im Zeichen von Goethes Gedicht »Willkommen und Abschied« sind die Lieder dieses Programms Sinnbild für ein romantisches Gefühl, wie es sich im gesamten Schaffen von Schubert manifestiert: Das Subjekt, ein Reisender auf der Suche nach Sinn und der Einheit mit der Natur, fragt sich sein ganzes Leben lang, welchen Platz er auf der Erde einnimmt. Auf diese existentielle Frage bleibt dem Bewusstsein des unsteten Wanderers im Angesicht des »Sturm und Drang« seiner Epoche nur eine einzige Antwort: »Ich bin ein Fremdling überall.«
»Mit der auf dieser Aufnahme erklingenden Auswahl von Schubertliedern wollen wir den fiktiven Lebenslauf eines Romantikers nachzeichnen. Ähnlich wie in den beiden Zyklen ›Die schöne Müllerin‹ und ›Winterreise‹ geht es dabei weniger um das Erzählen einer Geschichte als vielmehr darum, eine seelische Entwicklung hörbar zu machen. Unter dem Begriff ›Romantiker‹ verstehen wir dabei nicht unbedingt einen Zeitgenossen Schuberts, sondern – ganz heutig gedacht – einen Menschen, der sich in jeder Lebenslage seinen Gefühlen stellt, sich selbst und seinen Platz in der Welt immer wieder hinterfragt. Charakteristisch für den romantischen Menschen ist ja unter anderem, dass er die äußeren Natureindrücke als Spiegel seiner inneren Natur versteht (und umgekehrt), das heißt, wenn der Dichter von ›rauschendem Wasser‹, ›finsterem Wald‹, ›herbstlichen Winden‹ spricht, so sind das immer auch Bilder für die momentanen Seelenzustände. Diese Annäherung und Auseinandersetzung mit der Natur ziehen sich wie ein roter Faden durch das Programm dieser Einspielung.« (Christoph Berner)
Press comments
,,Diese CD ist ein Glücksfall für alle Liedfreunde! (...) Interpretatorisch wie klangtechnisch ein Highlight!" (Audio, Mai 2012)
,,Eine CD für die einsame Insel." (Stereo, Juni 2012)
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