Detailinformationen

  • Künstler: Konrad Jarnot, Alexander Schmalcz
  • Label: Oehms, DDD, 2008
  • Bestellnummer: 5567491
  • Erscheinungstermin: 26.2.2010

Die schöne Müllerin op. 25 D 795 Nr. 1-20 (Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller)

  1. 1 Nr. 1: Das Wandern Start
  2. 2 Nr. 2: Wohin? Start
  3. 3 Nr. 3: Halt! Start
  4. 4 Nr. 4: Danksagung an den Bach Start
  5. 5 Nr. 5: Am Feierabend Start
  6. 6 Nr. 6: Der Neugierige Start
  7. 7 Nr. 7: Ungeduld Start
  8. 8 Nr. 8: Morgengruß Start
  9. 9 Nr. 9: Des Müllers Blumen Start
  10. 10 Nr. 10: Tränenregen Start
  11. 11 Nr. 11: Mein! Start
  12. 12 Nr. 12: Pause Start
  13. 13 Nr. 13: Mit dem grünen Lautenbande Start
  14. 14 Nr. 14: Der Jäger Start
  15. 15 Nr. 15: Eifersucht und Stolz Start
  16. 16 Nr. 16: Die liebe Farbe Start
  17. 17 Nr. 17: Die böse Farbe Start
  18. 18 Nr. 18: Trockne Blumen Start
  19. 19 Nr. 19: Der Müller und der Bach Start
  20. 20 Nr. 20: Des Baches Wiegenlied Start

Produktinfo

Ein nicht vertonter Prolog
Im Prolog zu Die schöne Müllerin nimmt Wilhelm Müller eine ironisch-distanzierte Haltung zu dem pastoralen Sujet seiner Dichtung ein. In diesem Gedichtzyklus, der Teil einer Sammlung mit dem Titel 77 Gedichte aus den nachgelassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten ist, bedient er in einer Zeit beginnender Urbanisierung und Industrialisierung die Sehnsucht eines bürgerlich-städtischen Publikums nach dem „Ländlichen“, „Einfachen“ und „Schlichten“. Der Prolog beginnt mit den Zeilen:
Ich lad’ euch, schöne Damen, kluge Herrn,
Und die ihr hört und schaut was Gutes gern,
Zu einem funkelnagelneuen Spiel
Im allerfunkelnagelneusten Stil
Schlicht ausgedrechselt, kunstlos zugestutzt.
Schubert vertonte diesen spöttischen Prolog nicht – alle Ironie ist vergessen in der berührenden Erzählung des Müllerburschen von seiner unerfüllten Liebe zur jungen Müllerin, die in Schuberts Version zu den Ikonen der deutschen Romantik zählt.

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