Pressestimmen: Hier arbeiten Musiker auf extrem hohem Niveau: technisch einwandfrei und im Ausdruck mutig und äußerst flexibel. NDR Kultur, 15.7. 2009
Produktinfo: Auch die zweite Veröffentlichung des MARIINSKY-Labels widmet sich dem Werk von Dimitri Schostakowitsch. Zwar hat Valerie Gergiev bereits auf Philips die Sinfonien 4-9 vorgelegt, das ist jedoch kein Hinderungsgrund, auf dem neuen Label einen neuen Sinfonie-Zyklus zu beginnen. Der Zyklus beginnt dabei mit den Sinfonien, die seinerzeit bei Philips nicht eingespielt wurden. Fast ein halbes Jahrhundert trennt die erste und letzte Sinfonie Schostakowitschs voneinander. Die erste Sinfonie ist ein jugendlicher Geniestreich des gerade einmal 19jährigen Schostakowitsch, die souverän die russische Sinfonietradition mit der avantgardistischen Aufbruchstimmung der 1920er Jahre verbindet und den jungen Komponisten schlagartig weltberühmt machte. Im Gegensatz dazu ist die letzte Sinfonie ein pessimistisches Werk, das wie ein bitteres Resumée auf frühere Werke seiner Karriere anspielt, ohne je auch nur den Hauch melodramatischer Larmoyanz aufkommen zu lassen. Beide Werke erfahren durch Valery Gergiev und das Mariinsky Orchestra eine kongeniale Umsetzung, die den Beginn eines neuen, maßstabsetzenden Zyklus’ markiert.
Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton (Raumklang) zu speichern. Um die Musik in High-End-Qualität genießen zu können, wird ein spezieller Super Audio CD-Player benötigt. Heute sind aber bereits Kombi-Player auf dem Markt, die alle Formate abspielen können. Dank Hybrid-Funktion (jeweils in unseren Artikeldetails angegeben) sind viele SACDs auch auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Dann allerdings unterscheidet sich der Sound nicht von einer normalen CD.
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