• Die schönste Kunst: ein Mensch zu seyn
  • CD i **;

Detailed Information

Lieder aus der Zeit der Deutschen Aufklärung von
Scholtze, Herbing, Kunzen, Desfontaines, Görner,
Telemann, Lambo, Gräfe, Schmügel, J. E.Bach, Johann
Christoph Friedrich Bach

  • Artist: Martin Hummel, Glen Wilson
  • Label: Musicaphon , DDD, 2006
  • Order number: 3869589
  • Release date: 8.7.2009
  1. 1 Kirre mich nur immer, schmeichelndes Glücke Start
  2. 2 Der Geizhals Start
  3. 3 Der Verstand Start
  4. 4 Komm, süßer Schlaf Start
  5. 5 Der erste Mai Start
  6. 6 Ihr Schönen, höret an Start
  7. 7 An Doris Start
  8. 8 Der Proselyt Start
  9. 9 Der traurige Lukas Start
  10. 10 Über das niedersächsische "versapen" Start
  11. 11 Die Eitelkeit menschlicher Wünsche Start
  12. 12 Fabel (aus der Oper Aesopus) Start
  13. 13 Die verliebte Verzweiflung Start
  14. 14 Die Einsamkeit Start
  15. 15 Belindens Geschmack Start
  16. 16 Die Vergnüglichkeit Start
  17. 17 Das Unfehlbare Start
  18. 18 Die Antwort des trunkenen Dichters Start
  19. 19 Die Unzufriedenheit Start
  20. 20 Der blinde Amor Start
  21. 21 Die Zeit Start
  22. 22 An den Schlaf Start
  23. 23 Das schlechte Jahr Start

Product Information

„Mit vorliegender CD habe ich habe versucht, die Befindlichkeit des Menschen zur Zeit der deutschen Aufklärung (1720-1780) anhand der mir einsehbaren Liedersammlungen aufzuspüren. In dieser Zeit des erwachenden Bürgertums, in der viele Menschen noch nicht lesen und schreiben konnten, versuchten Dichter und Musiker in der kleinen Form des Liedes, den Geist der Zeit einzufangen und auf dessen Ideale hinzuweisen. Freiheit statt Absolutismus, Gleichheit statt Ständeordnung, wissenschaftliche Erkenntnis statt Vorurteil und Aberglaube, Toleranz statt Dogmatismus – so lauteten die Ideen dieser neuen Zeit, die mit Optimismus vom gebildeten Bürgertum und dessen Studenten eingefordert wurden. Johann Christoph Gottsched verlangte von den zeitgenössischen Dichtern, Erzieher der Leserschaft im Sinne der Aufklärung zu sein. So verwundert es nicht, dass in diesen Liedern die Belehrung der Zeitgenossen im Vordergrund steht. In dieser Zeit des erwachenden Bürgertums, in der viele Menschen noch nicht lesen und schreiben konnten, versuchten Dichter und Musiker in der kleinen Form des Liedes, den Geist der Zeit einzufangen und auf dessen Ideale hinzuweisen. Freiheit statt Absolutismus, Gleichheit statt Ständeordnung, wissenschaftliche Erkenntnis statt Vorurteil und Aberglaube, Toleranz statt Dogmatismus – so lauteten die Ideen dieser neuen Zeit, die mit Optimismus vom gebildeten Bürgertum und dessen Studenten eingefordert wurden. Johann Christoph Gottsched verlangte von den zeitgenössischen Dichtern, Erzieher der Leserschaft im Sinne der Aufklärung zu sein. So verwundert es nicht, dass in diesen Liedern die Belehrung der Zeitgenossen im Vordergrund steht.

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