David Frühwirth - The Vienna Connection
Sonate für Violine und Klavier op. 17
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1
1. Patetico, molto moderato
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2
2. Quasi allegretto
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3
3. Adagio molto espressivo
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Sonate für Violine und Klavier D-Dur op. 15
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4
1. Tempo di Marcia
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5
2. Tempo di Valse lente
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6
3. Molto mosso
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Sonate für Violine und Klavier fis-moll op. 3
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7
1. Allegro ma non troppo
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8
2. Adagio
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9
3. Scherzo: Vivace ma non troppo
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10
4. Allegro con variazioni
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Product Information
Es waren die Kulturhauptstädte Europas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wo im wahrsten Sinne „die Musik spielte“. Orte, an denen Verbindungen geknüpft und diese Verknüpfungen über die Grenzen von Nationalitäten, Schulen und Stilen hinweg ein Musikleben bereicherten, das fast alles tolerierte, vieles möglich machte und manches erst zum Leben kommen ließ. Auf der einen Seite stand das erwachende nationale Selbstbewusstsein, eine politische Angelegenheit, ausgetragen zwischen Restauration und sozialem, wenn nicht sozialistischem Aufbruch; auf der anderen Seite ließ das Bersten der Grenzen der Tonalität, des harmonischen Funktionierens und der Leitplanke des klassisch-romantischen Formenkanons die Feste der bis dahin gerade noch linear verlaufenen Musikgeschichte erzittern. Connections – Menschen trafen sich, musikalisches Denken zwischen letzten Ausläufern der Tradition und ausuferndem Modernismus prallte aufeinander und gebar Großartiges hüben wie drüben. Wien, erste Station dieser „Connections“-Serie, war einer der viel beschriebenen Schmelzpunkte dieser Zeit. Die vorliegende Aufnahme belegt eindrucksvoll, welche Vielfalt des kompositorischen Ausdrucks auf höchstem Niveau nebeneinander existieren durfte und erweist Mut und Selbstverständnis der Komponisten die Reverenz, gleich ob sie damals - aus unserer heutigen Sicht - über die Schulter zurück oder mit dem Fernglas weit nach vorn blickten.
Press comments
FonoForum 06 / 10: " David Frühwirth erweist sich in allen
drei Werken als stilsicher gestaltender Interpret, der in
den entsprechenden Passagen eine unmittelbar packende
Intensität generiert, ohne dabei seine eigene
Persönlichkeit in den Vordergrund zu stellen. Auf diese
Weise lässt er Werken Gerechtigkeit widerfahren, die es
verdient haben, zum festen Repertoire zu gehören."
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