• Clara Rockmore - Music In and On The Air
  • CD i **;

Detailinformationen

Werke von Saint-Saens, Cassado, Rachmaninoff, Beethoven, Bach,
Villa-Lobos, Franck

  • Künstler: Clara Rockmore, Theremin
  • Label: Romeo, DDD
  • Bestellnummer: 1930226
  • Erscheinungstermin: 1.2.2012
  1. 1 Opening commentary Start
  2. 2 Der Karneval der Tiere (Le Carnaval des animaux) (Auszug) Start
  3. 3 The swan Start
  4. 4 Commentary Start
  5. 5 Serenade (für Violoncello und Klavier) (bearb. für Theremin) Start
  6. 6 Commentary Start
  7. 7 Lieder op. 4 Nr. 1-6 (Auszug) Start
  8. 8 Nr. 4: O cease thy singing, maiden fair Start
  9. 9 Commentary Start
  10. 10 Konzert Für Violine, Streicher Und Basso Continuo Nr. 3 D-Moll Bwv 1043 (Für 2 Violinen) (Auszug) Start
  11. 11 2. (ohne Satzbezeichnung) Start
  12. 12 Commentary Start
  13. 13 Sonate für Violine und Klavier A-Dur (Auszug) Start
  14. 14 1. Allegretto ben molto Start
  15. 15 2. Allegro - Quasi lento - Allegro Start
  16. 16 Commentary Start
  17. 17 Commentary Start
  18. 18 Trio für 2 Oboen und Englischhorn C-Dur op. 87 (Auszug) (bearb. von August Christian Prell) Start
  19. 19 Track 19 Start
  20. 20 Suite (Ouvertüre) Für Orchester Nr. 3 D-Dur Bwv 1068 Start
  21. 21 Air on the G string Start
  22. 22 Commentary and Interviews Start
  23. 23 Bachianas brasileiras Nr. 5 (Auszug) Start
  24. 24 Aria Start
  25. 25 Concluding commentary Start

Produktinfo

Clara Rockmore (1911-1998) wurde als Virtuosin auf dem Theremin bekannt. Es ist das erste elektronische und das einzige verbreitete Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird und dabei direkt Töne erzeugt. Sein Name geht auf den russischen Erfinder Lew Termen, zurück, der sich in den USA Leon Theremin nannte. Beim Theremin beeinflusst die elektrische Kapazität des menschlichen Körpers ein elektromagnetisches Feld. Dabei beeinflusst die Position einer Hand gegenüber einer Antenne die Lautstärke, die der anderern Hand gegenüber einer anderen Antenne die Tonhöhe. Die sich ändernde Schwingung des Feldes wird verstärkt und als Ton über einen Lautsprecher ausgegeben. Obwohl das Theremin in vielerlei Hinsicht eine Pionierrolle im Instrumentenbau einnahm, blieb sein Gebrauch auf musikalische Nischen beschränkt. Das ist nicht verwunderlich, denn es ist äußerst schwer zu spielen. Insbesondere ist es kaum möglich, klar vonein­ander getrennte Töne auf eindeutigen Tonstufen zu erzeugen; fast immer sind Töne glissandoartig verbunden (was mit der erforderlichen Spielweise zusammenhängt). Der Klang erinnert an frühe Synthesizer (die übrigens aus dem Theremin heraus von Robert Moog entwickelt wurden) mit sinusartigem, geisterhaften Sounds. Clara Rockmore, eigentlich gelernte Geigerin, hatte mit dem Erfinder Termen zusammen gearbeitet und war lange Zeit die einzige ernst zu nehmende Virtuosin auf diesem ungewöhnlichen Instrument. Diese CD ist eine hochinteressante, mit gesprochenen Einführungen und Kommentaren versehene Dokumentation für musikgeschichtlich und an klanglichen Experimenten Interessierte.

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