Die Entdeckung des lieblichen Klangs
Concerti d’amore – die lieblichen Klänge von Viola d’amore, Oboe d’amore, Chalumeau und Traversflöte gehen unmittelbar zu Herzen der Hörer und bilden reizvolle konzertante Kombinationen. Bell’arte Salzburg erweist sich mit dieser Aufnahme erneut als Garant für das Besondere in Repertoire und Interpretation.
Rezensionen
,,Es gibt wohl keine hinreißendere Klangfarbe als jene, die
durch das Zusammenspiel von Holzblasinstrumenten mit
einer Viola d'amore entsteht. Barockmeister wie Telemann
und Graupner waren sich dessen wohl bewusst; sie bedienten
sich aufs Raffinierteste dieser Ausdrucksmöglichkeiten und
begeisterten mit ihrer Musik nicht nur Zeitgenossen. Nun hat
das Musikensemble Bell'Arte auf seiner neuen CD mit frischer,
dennoch klangschwelgerischer Musizierweise kräftig den
Staub von Telemanns E-Dur-Konzert weggepustet und auch
den Werken von Graupner das allzu Akademisch-Gezierte
ausgetrieben." (Financial Times)
„Inspiriert von der Viola d’amore hat das Ensemble Bell’Arte
Salzburg seine neue CD „Concerti d’amore“ genannt. Und das
passt, denn der Grundton der eingespielten Werke erinnert
an einen zum Verlieben schönen Frühlingsmorgen. Im noch
gedämpften Licht erwacht die Natur, Vögel beginnen zu singen
und Tau glitzert an Grashalmen … „Concerti d’amore“ – barocke
Klanggemälde, auf denen viel zu entdecken ist - und die man
liebend gern ins Herz schließt.“ NDR Kultur, 10.05.2010
„Georg Philipp Telemann, Christoph Graupner und Antonio
Vivaldi heißen die Komponisten dieser Einspielung, die mit sehr
viel Liebe gemacht wurde. Der Titel der CD hält also das, was
er verspricht. Bell’Arte spielt detailtreu, klar und transparent,
stets elegant im Ausdruck. Christoph Graupners etwas schwerere
barocke Pracht steht in idealem Kontrast zu Vivaldis Italianità
und Telemanns Eleganz. Die Originalinstrumente sind hier nicht
nur bloß Mittel zum Zweck. Die Musiker von ‚Bell’Arte’ wissen
sie stilsicher einzusetzen: eben ‚Bell’Arte’ - schöne Kunst.“
SWR2, Neues vom Klassik - Special Frédéric Chopin, 03 / 2010
Press comments
FonoForum 07 / 10: "Mit zwei Ersteinspielungen von Werken
Graupners, Telemanns berühmtem Tripelkonzert und Vivaldis
eher demonstrativem a-Moll-Konzert gibt Annegret Siedel
einen guten Einblick in das Repertoire, und da die Viola
d'Amore nie so normiert war wie Geige, Bratsche oder
Cello, wählt die Solistin gleich drei unterschiedliche
Instrumententypen, durchaus zum Vorteil der Musik. Daran,
dass diese Produktion fachwissenschaftlich fundiert und
mit großem künstlerischen Engagement vorbereitet wurde,
kann kein Zweifel bestehen, und man spürt allenthalben
die Leidenschaft, mit der die Interpreten ihr Plädoyer
vortragen."
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