• Baroque Oriental
  • CD i **;

Detailed Information

Barock trifft Orient, osmanische Musik trifft auf Barock.
Lieder, Arien, Instrumentalstücke & Improvisationen von
Monteverdi, Rossi, Caccini, Cazzati, Bartolotti,
Ufki, Kuckhermann,Özer, Yesilcay, Anonymus

  • Artist: Valer Barna-Sabadus, Pera Ensemble, Mehmet C. Yesilcay
  • Label: Berlin , DDD, 2010
  • Order number: 9905241
  • Release date: 18.11.2011
  1. 1 Pera Ensemble: Si dolce é'l tormento (Monteverdi) Start
  2. 2 Pera Ensemble: Ciaccona paradiso (Anonym) Start
  3. 3 Pera Ensemble: Improvisation zu "Mio ben" Start
  4. 4 Pera Ensemble: Mio ben decoil tormento più (Rossi) Start
  5. 5 Pera Ensemble: Vi ricorda, o bosch'ombrosi (Monteverdi) Start
  6. 6 Pera Ensemble: Lascia i monti Start
  7. 7 Pera Ensemble: Intro zu "Biz âlûde-i sâgar-i bâdeyiz (Hafiz Post) Start
  8. 8 Pera Ensemble: Vanne Orfeo (Monteverdi) Start
  9. 9 Pera Ensemble: Solo (Def) Start
  10. 10 Pera Ensemble: Dalla porta d'oriente (Caccini) Start
  11. 11 Pera Ensemble: Improvisation (Sinekemani) Start
  12. 12 Pera Ensemble: Ballo delle ombre (Cazzati) Start
  13. 13 Pera Ensemble: La mia turca (Monteverdi) Start
  14. 14 Pera Ensemble: Passacaglia (Bartolotti) Start
  15. 15 Pera Ensemble: Improvisation (Kanun) Start
  16. 16 Pera Ensemble: Passacaglia Start
  17. 17 Pera Ensemble: Ufki (Türki Beray) Start
  18. 18 Pera Ensemble: Rast Semai (Anonym) Start
  19. 19 Pera Ensemble: Amarilli, mia bella (Caccini) Start
  20. 20 Pera Ensemble: Probinan de melyorn / Pisrev-i Sukufezar Naziresi (Anonym) Start
  21. 21 Pera Ensemble: Gallarda napolitana (Valente) Start
  22. 22 Pera Ensemble: Bayati Pesrev (Çelebi) Start
  23. 23 Pera Ensemble: Ritornello primo (Castaldi) Start

Product Information

Diese Zeilen werden beim Pera Ensemble auf europäischen und türkischen Instrumenten zu Musik: Orientalische Düfte umgeben barocke Melodien, italienische Ornamentik umarmt osmanische Melismen. Auf musikalische Weise begegnen sich so zwei Kulturen, Religionen und Philosophien. Baroque oriental – mancher wird sich fragen, ob das überhaupt funktionieren kann, aber schon das Vorgängerprojekt „Amor Oriental – Händel alla turca“ konnte dies mit großem Erfolg bestätigen. Auf dem vorliegenden neuen Album breitet das Pera Ensemble eine noch größere Vielfalt vor dem Hörer aus und bringt dabei neben unterschiedlichster Musik des Frühbarock auch traditionelle osmanische Musik zu Gehör. Es entsteht ein Tableau an Klängen, wie sie früher im östlichen Mittelmeerraum sehr wahrscheinlich zum Alltag gehörten, denn in den Handelszentren der Levante kam es nicht nur zu einem Austausch von Gewürzen, Kaffee und anderen Gütern, sondern ganz sicher auch zwischen den Kulturen selbst, die sich auf den Straßen begegneten und einander durchdrangen. Musik konnte und kann hier ein universeller Vermittler sein: „Wir reden miteinander ohne zu sprechen. Musik wird zu einer gemeinsamen Sprache, denn Gefühle haben keine Nationalität und Religion“, schreibt Mehmet C. Yesilçay, Leiter des Pera Ensembles, im Begleittext der CD. Unterstützt wird das Ensemble von einem Shootingstar der Alten-Musik-Szene, dem Countertenor Valer Barna- Sabadus, der diesen gemeinsamen Gefühlen den Ausdruck seiner Stimme verleiht.

Rezensionen


„Fantastisch an dieser Produktion ist die poetische Klangwelt des Ensembles, die so irreal und zugleich schön wirkt, dass es sie gegeben haben muss. So könnte es geklungen haben, als venezianische und osmanische Musiker gemeinsam völlig ohne Zwang spielten. Die durchweg orientalischen Schlaginstrumente des Pera-Ensembles geben der Barockmusik die rhythmische Verve zurück, die sie in der europäischen Musikgeschichte verloren hat. Dass außerdem italienische Barockgesänge und orientalische Klanggirlanden so viel miteinander zu tun haben und in der gelungenen Form dieser Einspielung letztlich neue Musik sind, bleibt als verblüffende Hörerfahrung, die lange nachwirkt.“ RBB KULTURRADIO „CD der Woche“ - Volker Michael, 01.01.2012

„Das türkisch-deutsche Pera Ensemble hat sich alter Musik verschrieben und operiert an der Schnittstelle zwischen Okzident und Orient. Seine neue CD nennt sich sinngemäß ,Baroque Oriental‘ und vereint Kompositionen aus Italien und dem Osmanischen Reich. Filigrane Improvisationen umranken die Werke eines Monteverdi oder Ali Ufki. […] Gespielt wird sowohl auf Klangwerkzeugen, die in der osmanischen Hofmusik Verwendung fanden, als auch auf historischen europäischen Instrumenten. Ungewohnte Klanggestalten treten da in Erscheinung, die für ein höchst anregendes und zugleich irritierendes Musikerlebnis sorgen.“
KULTUR-TIPP (CH) – Fritz Trümpi 14.01.2012

EUR 18.99*

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