Arnold Schönberg (1874-1951): Kammersymphonie Nr.1 op.9
Quartett für Klavier und Streichtrio Nr. 1 g-moll op. 25
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1
1. Allegro
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2. Intermezzo: Allegro ma non troppo
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3
3. Andante con moto
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4
4. Rondo alla Zingarese
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5
Begleitmusik zu einer Lichtspielszene op. 34
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Kammersinfonie Nr. 1 E-Dur op. 9
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6
1. Langsam - Sehr rasch
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7
2. Feurig - Hauptzeitmaß - Ruhiger - Sehr rasch
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8
3. Viel langsamer - Fließender - Schwungvoll - Hauptzeitmaß
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9
4. Etwas ruhiger - Steigernd - Hauptzeitmaß
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Product Information
Zwischen Tradition und Moderne:
Simon Rattles neues Schönberg-Album
Die Musik Arnold Schönbergs nimmt in Simon Rattles Arbeit als Dirigent schon lange eine besondere Rolle ein. Nach wie vor ist seine Einspielung der frühen, gewaltig besetzten „Gurrelieder“ mit den Berliner Philharmonikern aus dem Jahre 2002 ein diskografisches Highlight. Die Schönberg-Aufnahme, die im Herbst 2009 live in der Berliner Philharmonie entstand, zeigt den Komponisten nun im Ringen um die Musiksprache der Moderne – in der Reibungsfläche zwischen Tradition und Neuer Musik.
Arnold Schönbergs „Begleitmusik zu einer Lichtspielszene“ von 1929 ist ein experimentelles Stück, in dem sich erstmals Filmmusik und Expressionismus begegnen. Die Kammersinfonie Nr. 1 stammt aus einer noch früheren Schaffenszeit: Im Jahre 1906 mahnte Schönberg damit auf neuer, moderner Ebene eine Rückkehr zu klassischen Idealen an, deren Techniken er analytisch aus den Werken seines großen Vorbilds Johannes Brahms herausdestillierte – eines Komponisten, mit dem sich Rattle im Rahmen einer Gesamtaufnahme der vier Sinfonien eingehend befasste. Die 1935 entstandene berühmte Orchester-fassung von Brahms’ Klavierquartett g-moll, inspiriert vom Wunsch, der Musik des verehrten Meisters ganz und gar auf den Grund zu gehen, zeigt sich dabei als großes kompositorisches Experiment, mit dem Schönberg fast so etwas wie eine „fünfte Brahms-Sinfonie“ schuf.
Press comments
NDR. de: "Der Dirigent lässt seinem Orchester die Zeit,
den Klang frei zu entfalten und strömen zu lassen."
NDR. de: "Für eine brillante Klangbalance ist ...
gesorgt - darüber hinaus aber vor allem für ein Programm,
das uns in eine ungeheuer fesselnde Zeit entführt."
hr2-kultur: "Man höre und staune."
Hannoversche Allgemeine: "Rattle und seine Berliner
musizieren weit über das hinaus, was man bisher als
perfekt zu bewundern gewohnt war. Sie produzieren einen
emotionalen Klang, der nur eins auslösen kann:
Beigeisterung. Schönberg wird die Möglichkeit einer
solchen bislang unerhörten Aufführung geahnt haben.
Allein dafür muss man ihn lieben."
FonoForum: "Rattle konzentriert den orchestralen Impetus
zu Recht auf die suggestiv-ausdrucksvollen, gestenreichen
Einzelheiten, die mit einer aus der Schneidetechnik des
Films übernommenen Drastik schroff aneinandergereiht sein
können. Gleichwohl bleibt stets der atmosphärische
Zusammenhang gewahrt - das ist wirklich atemberaubend.
Das Orchester folgt mit einer Spielstruktur, die kaum zu
übertreffen sein dürfte."
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