Antonio Vivaldi (1678-1741): Cellokonzerte I
Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo a-moll RV 419
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1
1. Allegro
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2
2. Andante
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3
3. Allegro
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Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo F-Dur RV 410
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4
1. Allegro
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5
2. Largo
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6
3. Allegro
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Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo e-moll RV 409
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7
1. Adagio - Allegro
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8
2. Allegro - Adagio - Allegro - Adagio
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9
3. Allegro
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Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo G-Dur RV 414
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10
1. Allegro molto
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11
2. Largo
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12
3. Allegro
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Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo d-moll RV 406
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13
1. Allegro non molto
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14
2. Andante
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15
3. Minuet
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Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo C-Dur RV 398
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16
1. Allegro
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17
2. Largo
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18
3. Allegro
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Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo a-moll RV 421
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19
1. Allegro non troppo
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20
2. Largo
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21
3. Allegro
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Product Information
Vivaldi macht das Cello zum Protagonisten
Spät erst emanzipierte sich das Violoncello von der Gambe, seiner empfindsamen Cousine, die mit ihrem silbrigen Klang der Kammermusik des 17. Jahrhunderts so viele zauberische Momente verlieh. Zunächst als Continuoinstrument für die Knochenarbeit im Generalbass zuständig, erhielt das Cello mit dem Aufkommen des Konzerts immer wieder die Chance, seinen warmen Ton in kurzen solistischen Einwürfen zu entfalten und so gewissermaßen mit Nebenrollen auf sich aufmerksam zu machen. Seinen ersten Soloauftritt erhielt das Cello durch Antonio Vivaldi, der in Venedig das Orchester des Ospedale della Pietà leitete, eines Waisenhauses für Mädchen. Vivaldi selbst war zwar Geiger, und so ist zu vermuten, dass die ersten von ihm komponierten Solokonzerte Violinkonzerte gewesen sein dürften; die frühesten erhaltenen Manuskripte von der Hand des prete rosso sind indessen Cellokonzerte: Franz Horneck, ein deutscher Musiker, der sich im Winter 1708 / 09 in Venedig aufhielt, hat die Partituren erworben, und wie durch ein Wunder sind sie erhalten geblieben.
Vivaldi diente dem Ospedale della Pietà von 1703 mit Unterbrechungen bis zu seinem Tod 1741 und kam noch mehrmals auf das Violoncello zurück, das sich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts einer steigenden Beliebtheit als Soloinstrument erfreuen konnte. So entstanden in den Jahren von 1723 bis 1729 und von 1735 bis 1738 weitere Werke, schließlich kam eine Gesamtzahl von 28 Cellokonzerten in Vivaldis Œuvre zusammen. Das mag sich gegen die mehr als 200 Violinkonzerte bescheiden ausnehmen, doch bedenkt man, dass die Cellokonzerte nach den 39 überlieferten Fagottkonzerten bereits Platz drei im Repertoire der erhaltenen Solokonzerte einnehmen, wird deutlich, zu welchen kreativen Höhenflügen der Neuling auf dem Solistenpodium Vivaldis Phantasie inspiriert hat.
Rezensionen
"Zupackend und voller Temperament sind diese Aufnahmen. … Es ist eine Freude, diesem Vortrag zu folgen." HESSISCHER RUNFUNK
"Eine gelungene Mischung aus purer Spielfreude und anspruchsvollem Musizieren" KLASSIK. COM
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