Detailinformationen

+Magnificat;Madrigale "Sdegno la fiamma estinese",
"Mori, mi dici",O selce, o tigre, o ninfa","O morte",
"Arsi un tempo"

  • Künstler: Concerto Italiano, Rinaldo Alessandrini
  • Label: Naive, DDD, 2000
  • Bestellnummer: 1520167
  • Erscheinungstermin: 25.4.2007
  1. 1 Dixit Dominus Start
  2. 2 Dixit Dominus Start
  3. 3 Donec ponam Start
  4. 4 Dominus a dextris tuirs Start
  5. 5 De torrente Start
  6. 6 Gloria Patri Start
  7. 7 Sicut erat in principio Start
  8. 8 Sdegno la fiamma estinse (Madrigal) Start
  9. 9 Mori, mi dici (Madrigal) Start
  10. 10 O selce, o tigre, o ninfa (Madrigal) Start
  11. 11 O morte (Madrigal) Start
  12. 12 Arsi un tempo (Madrigal) Start
  13. 13 Magnificat Start
  14. 14 Magnificat Start
  15. 15 Et exultavit Start
  16. 16 Quia respexit Start
  17. 17 Fecit potentiam Start
  18. 18 Deposuit potentes Start
  19. 19 Esurientes implevit bonis Start
  20. 20 Sicut locutus est Start
  21. 21 Gloria Patri Start
  22. 22 Sicut erat in principio Start
  23. 23 Amen Start

Produktinfo

Taub für Neuheiten und Moden
Es ist nicht einfach, die Gründe zu finden, die am Ende des 17. Jahrhunderts rechtfertigen, im reinen polyphonen Stil zu schreiben. Sicherlich ist ein solcher Stil mit der Kirchenmusik in Verbindung zu bringen: Vom symbolischen und vom semantischen Gesichtspunkt her gehört der stile osservato seit seinen Anfängen der Kirchenmusik an. Und sogar in einer modernen Epoche, mitten im 18. Jahrhundert, als der Opernstil sich mehr und mehr in der Kirchenmusik ausbreitet, bleiben gewisse Kennzeichen des stile osservato (wie beispielsweise die Schlussfuge in Vivaldis Gloria) bestehen, um eventuelle Zweifel an der Zweckbestimmung des Werkes auszuräumen und die konservativen Gemüter zu beruhigen.

Im übrigen ist es wahr, dass Alessandro Scarlatti sich nie durch einen rückhaltlosen Enthusiasmus für das Neue ausgezeichnet hat. Seine Bindung an die Tradition hat ihn bis zum Ende seiner Karriere nicht verlassen. Sein Stil wird im Laufe der Jahre sozusagen altmodischer, wenn er auch, objektiv gesehen, nichts an Qualität einbüßt. Scarlatti ist ganz einfach taub für Neuheiten und Moden. Und für ihn gewinnt, ganz genau wie für Bach, die polyphone und kontrapunktische Schreibweise einen axiomatischen Wert einer Art und Weise, wie Musik zu denken ist. Rinaldo Alessandrini

Pressestimmen

Stereo 09 / 07: "Die Verzahnung von Traditionellem und Modernem sowie von Geistlichem und Weltlichem ist charakteristisch für das kulturelle Umfeld Scarlattis und wird von Rinaldo Alessandrini und seinem sechsköpfigen Vokalensemble angemessen herausgearbeitet."

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