Virginia Woolf: Der Tod des Falters
Beschreibung
Eine Betrachtung über Leben und Tod, ausgelöst durch das langsame Sterben eines Falters an der Fensterscheibe, steht am Anfang dieser Sammlung von Essays. Es folgen Skizzen wie 'Abend über Sussex', literaturkritische und biographische Arbeiten über Henry James oder E. M. Forster, Gedanken über 'Die Kunst der Biographie', vor allem Lytton Strachey gewidmet, ein 'Brief an einen jungen Dichter', der Vortrag 'Berufe für Frauen', Auseinandersetzung mit der eigenen persönlichen und künstlerischen Entwicklung. Zum Schluß 'Gedanken über den Frieden bei einem Luftangriff', niedergeschrieben im August 1940. Diese Texte aus allen Schaffensperioden Virginia Woolfs offenbaren den ganzen Reichtum ihres Wissen und Denkens, die Vielfalt ihrer gestalterischen Möglichkeiten und den Zauber ihrer Prosa.
Biografie
Virginia Woolf wurde am 25. Januar 1882 in London geboren und wuchs im großbürgerlichen Milieu des viktorianischen England auf. Der Tod ihrer Mutter 1895 und ihrer älteren Schwester führte zu einer schweren psychischen Krise, deren Schatten sie nie mehr loslassen sollten. 1912 heiratete sie Leonard Woolf. Zusammen gründeten sie 1917 den Verlag The Hogarth Press. Bereits in jungen Jahren bildete sie gemeinsam mit ihrem Bruder den Mittelpunkt der intellektuellen "Bloomsbury Group". Ihr Haus war eines der Zentren der Künstler und Literaten der Bloomsbury Group. Ihre Romane zählen zu den Meilensteinen moderner Literatur. Zugleich war sie eine der einflußreichsten Essayistinnen ihrer Zeit. Aus Furcht, geistig zu umnachten, nahm sie sich am 28. März 1941 nach einem Bombenangriff das Leben.
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