Detailinformationen

  • Klett-Cotta Verlag, 03/2012
  • Einband: Gebunden
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783608938319
  • Bestell-Nr.: 1707948
  • Umfang: 432 Seiten
  • Gewicht: 668 g
  • Maße: 222 x 148 mm
  • Stärke: 38 mm
  • Erscheinungstermin: 15.3.2012

Weitere Ausgaben von Traumjäger und Goldpfote

Kurzbeschreibung

Der schönste Katzenroman aller Zeiten!
In seinem ersten Fantasyroman taucht Tad Williams tief ein in die Mythologie und Eigenart der Wesen, die ein weiches Fell tragen und auf samtenen Pfoten gehen.
Ein gefährlich fauchender und von Herzen schnurrender Fantasyroman.

Beschreibung

In seinem ersten Fantasyroman taucht Tad Williams tief ein in die Mythologie und Eigenart der Wesen, die ein weiches Fell tragen und auf samtenen Pfoten gehen.
Ein gefährlich fauchender und von Herzen schnurrender Fantasyroman.
Die Stunde der Dämmerung hatte begonnen, und der Dachfirst, auf dem Traumjäger lag, war in Schatten gebettet.
Schlimmes geht vor unter den Nachfahren von Harar Goldauge und Fela Himmeltanz. Wohin bloß sind Fritti Traumjägers Freunde und Gefährten verschwunden? Und vor allem: Wo steckt Goldpfote, seine geliebte Gespielin? Zusammen mit Raschkralle und Dachschatten macht sich der Kater auf die Suche. Er kommt an den Königshof des ältesten Katzengeschlechts der Geschichte, und sein Weg führt ihn hinab bis in die dunkelste Katzenhölle. Und schließlich findet er, was kein Mensch und keine Katze je zuvor auch nur geträumt hatten ...Die Stunde der Dämmerung hatte begonnen, und der Dachfirst, auf dem Traumjäger lag, war in Schatten gebettet.
Schlimmes geht vor unter den Nachfahren von Harar Goldauge und Fela Himmeltanz. Wohin bloß sind Fritti Traumjägers Freunde und Gefährten verschwunden? Und vor allem: Wo steckt Goldpfote, seine geliebte Gespielin? Zusammen mit Raschkralle und Dachschatten macht sich der Kater auf die Suche. Er kommt an den Königshof des ältesten Katzengeschlechts der Geschichte, und sein Weg führt ihn hinab bis in die dunkelste Katzenhölle. Und schließlich findet er, was kein Mensch und keine Katze je zuvor auch nur geträumt hatten ...

Klappentext

Die Stunde der Dämmerung hatte begonnen, und der Dachfirst, auf dem Traumjäger lag, war in Schatten gebettet. Schlimmes geht vor unter den Nachfahren von Harar Goldauge und Fela Himmeltanz. Wohin bloß sind Fritti Traumjägers Freunde und Gefährten verschwunden? Und vor allem: Wo steckt Goldpfote, seine geliebte Gespielin? Zusammen mit Raschkralle und Dachschatten macht sich der Kater auf die Suche. Er kommt an den Königshof des ältesten Katzengeschlechts der Geschichte, und sein Weg führt ihn hinab bis in die dunkelste Katzenhölle. Und schließlich findet er, was kein Mensch und keine Katze je zuvor auch nur geträumt hatten ...

Auszüge aus dem Buch

Vorbemerkung des Autors
Mit wenigen Ausnahmen entstammen alle unbekannten Wörter, die in diesem Buch vorkommen, dem Höheren Gesang des Volkes. Wie andere Warmblüter besitzt das Volk zwei Sprachen. Die Gebrauchssprache, die es mit den meisten anderen Säugetieren teilt, ist der Gemeinsame Gesang, der größtenteils aus Gesten, Witterungen und Körperhaltungen besteht; dazu kommen ein paar leicht deutbare Geräusche und Schreie, welche die ganze Skala der Ausdrucksmöglichkeiten umfassen. Der Gemeinsame Gesang ist wie in diesem Buch in der Übersetzung nur unvollkommen wiederzugeben.
Bei bestimmten Anlässen oder bei spezifischen beschreibenden Passagen, wo der Gemeinsame Gesang nicht ausreicht, wird der Höhere Gesang benutzt. Fast der gesamte rituelle Bereich und natürlich das Geschichtenerzählen fallen in diese Kategorie.
Der Höhere Gesang ist eine überwiegend verbale Sprache, obgleich die Bedeutung eines Wortes auch durch die Körperhaltung und die Akzentuierung deutlich gemacht werden kann. Der Leser braucht also nicht fortwährend Wörter nachzuschlagen, denn die gebräuchlichen Wörter des Höheren Gesangs sind im Text übersetzt worden. Am Schluss des Buches findet sich überdies ein kleines Lexikon der Katzensprache für jene, die allzu kleinmütig sind, sowie ein Namensverzeichnis.
Warum ich meine Katze schätze Weil sie dem ersten Schein des göttlichen Glanzes im Osten Auf ihre Weise huldigt.
Weil sie das tut, indem sie ihren Leib siebenmal mit anmutiger Schnelle herumwirbelt
Weil sie, nachdem sie gehuldigt und den Segen empfangen hat, An sich selber zu denken beginnt.
Und dies vollführt sie in zehn Stufen.
Erstens beschaut sie ihre Vorderpfoten, um zu sehen, Ob sie sauber sind.
Zweitens wirbelt sie mit den Hinterbeinen den Staub auf, Damit es hinter ihr sauber wird.
Drittens streckt sie sich gründlich mit gespreizten Vorderpfoten. Viertens schärft sie ihre Krallen an Holz. Fünftens wäscht sie sich.
Sechstens wälzt sie sich frisch gewaschen herum. Siebtens flöht sie sich, damit es sie beim Spaziergang nicht juckt. Achtens reibt sie sich an einem Pfosten. Neuntens fragt sie nach ihren Anweisungen. Zehntens begibt sie sich auf die Suche nach Nahrung Wenn dann ihr Tagewerk vollbracht ist, macht sie sich An ihre eigentliche Arbeit.
Denn sie hält die nächtliche Wache des Herrn gegen den Feind. Denn sie bekämpft die Mächte der Finsternis mit knisterndem Fell und funkelnden Augen.
Denn sie widersteht dem Teufel, welcher der Tod ist, Indem sie sprühendes Leben verbreitet. In ihren Morgengebeten liebt sie die Sonne, und die Sonne Liebt die Katzen.
Sie entstammt der Rasse der Tiger.
Die Cherub-Katze ist dem Engels-Tiger verwandt. Ich schätze meine Katze, weil nichts süßer ist als ihr Frieden, wenn sie ruht. Weil nichts lebendiger ist als ihr Leben, wenn es in Bewegung ist. Weil Gott sie mit einer unendlichen Vielfalt von Bewegungen Gesegnet hat
Weil sie nach jeder Musik tanzen kann
Christopher Smart
TRAUMJÄGER UND GOLDPFOTE
In der Stunde vor Anbeginn der Zeit kam Tiefklar Urmutter aus der Finsternis auf die kalte Erde. Sie war schwarz, und die ganze Welt schien in ihr Pelz geworden zu sein. Sie verbannte die ewige Nacht und gebar die Zwei.
Harar Goldauge hatte Augen, so heiß und strahlend wie die Sonne zur Stunde der Kleineren Schatten; er war die Verkörperung des hellen Tags, des Mutes und des Tanzes.
Fela Himmeltanz, seine Gefährtin, war schön wie Freiheit und Wolken, wie das Lied heimgekehrter Wanderer.
Goldauge und Himmeltanz zeugten viele Kinder und zogen sie in dem Wald auf, der die Welt zu Beginn der Älteren Tage bedeckte. Kletterblitz, Wolfsgespiel, Laubsänger und Schimmerkralle, ihre Jungen, hatten kräftige Gebisse, waren scharfäugig, behende, aufrichtig und tapfer bis zu ihren Schwanzspitzen.
Doch die Eigentümlichsten und Schönsten von all den ungezählten Kindern Harars und Felas waren die drei Erstgeborenen.
Der Älteste hieß Viror Windweiß; sein Fell sc

Biografie (Tad Williams)

Tad Williams, 1957 in Kalifornien geboren, studierte in Berkeley und arbeitete anschließend in vielen verschiedenen Jobs - als Sänger, Schuhverkäufer, Zeitungsjunge, Radiomoderator, am Theater, beim Fernsehen, als Lehrer, in einer Computerfirma. Er schreibt neben Fantasy-Bestsellern Comics, Drehbücher und Hörspiele.

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