• Sabina Spielrein
  • Tagebuch und Briefe
  • Die Frau zwischen Jung und Freud
  • Publisher/Editors: Hensch, Traute

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Detailed Information

  • Psychosozial Verlag , 01/2003
  • Binding: Kartoniert / Broschiert
  • Language: Deutsch
  • ISBN-13: 9783898061841
  • Order no.: 7999642
  • Volume: 321 Pages
  • Miscellaneous: m. Abb. u. Faks.
  • Print run: Veränd. u. erg. Neuaufl.
  • Weight: 452 g
  • Format: 200 x 148 mm
  • Thickness: 21 mm

Description

Sabina Spielreins Tagebücher sind ein Dokument voller Poesie über ein Skandalon, das seinerzeit mit allen Mitteln und von allen Seiten unterdrückt wurde. Der Beginn der Psychoanalyse ist mit einem Missbrauch behaftet, den es anzuschauen statt zu verdrängen gilt. Sabina Spielreins Umgang mit diesem doppelten Verrat (Jungs wie auch Freuds), die Größe, mit der sie aus dieser Affaire hervorgeht, beeindrucken nicht zuletzt durch die liberale Haltung, die sie sich gegenüber beiden "Übervätern" bewahrt. Sie bleibt sich selbst treu und lässt sich auf keine der beiden Seiten der miteinander überworfenen Analytiker ziehen. Das Buch ist einzigartig in seinem Reichtum an Quellen aus der Frühgeschichte der Psychoanalyse entlang des Falles Sabina Spielrein: Neben Spielreins Tagebuch finden sich die Briefwechsel von Spielrein und Freud, Spielrein und Jung sowie der Briefwechsel zwischen Freud und Jung über Sabina Spielrein. Mit der aktualisierten Neuauflage kommt der Verlag einer immer wied erkehrenden Anfrage nach.

Blurb

»Spielreins Tagebuch dokumentiert menschlich erschütternd eine unglückliche Liebe und einen überaus tapferen Kampf um Gesundung und um menschliche und wissenschaftliche Fruchtbarkeit.« L. Lütkehaus, Basler Zeitung

Biografie (Spielrein, Sabina):

Sabina Spielrein, 1885 als Tochter wohlhabender jüdischer Eltern in Rostow am Don geboren; als 19jährige wegen "schwerer seelischer Störungen" von C.G. Jung in Zürich behandelt, seit 1908 Liebesbeziehung zwischen Spielrein und Jung; die Behandlung wird fortgesetzt. Promotion 1911 und Veröffentlichung im "Jahrbuch für Psychoanalyse"; später bei Freud in Wien, Arbeit als Psychonalytikerin u.a. in Genf, dabei zahlreiche Veröffentlichungen. 1923 Rückkehr nach Rostow, dort Arbeit als Dozentin bis zum Verbot der Psychoanalyse durch Stalin 1936. Mit ihren beiden Töchtern 1942 ermordet, als Rostow von deutschen Truppen okkupiert wird.

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