Detailinformationen

  • Lukas Vlg Fuer Kunst Und, 03/2010
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783867320672
  • Bestell-Nr.: 2116872
  • Umfang: 128 Seiten
  • Sonstiges: zahlreiche, teils farbige Abbildungen
  • Nummer der Auflage: 10003
  • Auflage: 3., durchgesehene und ergänzte Auflage.
  • Gewicht: 275 g
  • Maße: 234 x 159 mm
  • Stärke: 15 mm
  • Erscheinungstermin: 15.3.2010

Beschreibung

In der ansonsten eher tristen Presselandschaft der DDR funkelte von 1955 bis 1975 ein überraschend heller Stern: das »MOSAIK von Hannes Hegen«. Das MOSAIK, das in farbigen, lustigen und nebenbei den Geschichts- und Welthorizont des Lesers enorm erweiternden Geschichten die Abenteuer von Dig, Dag und Digedag erzählten, waren einer der erfolgreichsten deutschen Comics. Die Geschichte dieser »Bilderzeitschrift« steht in einer gleichermaßen eigenartigen wie faszinierenden Wechselbeziehung mit der politischen Geschichte der DDR, obwohl oder gerade weil Hannes Hegens MOSAIK sich betont unpolitisch gab. Die Abenteuer der Digedags bieten einen regelrechten Spiegel der Ereignisse, die um sie bzw. ihren Schöpfer herum geschahen. Dies anhand der Quellen nachzuzeichnen, den einen oder anderen Entstehungszusammenhang offenzulegen und dabei vielleicht auch eine Erklärung für die Herausbildung des Mythos um Hannes Hegens Werk und seiner Figuren zu finden, soll hier versucht werden.

Klappentext

In der tristen Presselandschaft der DDR funkelte von 1955 bis 1975 ein überraschend heller Stern: das »MOSAIK von Hannes Hegen«. Das farbige Periodikum, das die lustigen Abenteuer von Dig, Dag und Digedag erzählte, war einer der erfolgreichsten deutschen Comics überhaupt. Seine Popularität rührte sicher auch daher, dass die Geschichten ganz beiläufig den historischen und Welthorizont der Leser enorm zu erweitern vermochten. Die Geschichte dieser »Bilderzeitschrift« steht in einer merkwürdigen Wechselbeziehung mit der politischen Geschichte der DDR, obwohl oder gerade weil Hannes Hegens MOSAIK sich betont unpolitisch gab. Die Abenteuer der Digedags spiegeln die Ereignisse, die um sie bzw. ihren Schöpfer herum geschahen. Dies anhand der Quellen nachzuzeichnen, den einen oder anderen Entstehungszusammenhang offenzulegen und dabei vielleicht auch eine Erklärung für die Herausbildung des Mythos' um Johannes Hegenbarths Werk und seine Figuren zu finden, soll hier versucht werden.

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