Detailinformationen

  • Transcript Verlag, 04/2010
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783837613858
  • Bestell-Nr.: 7979036
  • Umfang: 336 Seiten
  • Sonstiges: m. zahlr. Abb.
  • Gewicht: 528 g
  • Maße: 225 x 148 mm
  • Stärke: 25 mm
  • Erscheinungstermin: 15.4.2010

Beschreibung

In der von Konsum bestimmten Gesellschaft prägt die Popkultur die Praktiken und die Imagination des Urbanen. Bisher gelten nur visuelle Medien und Texte als Basis für die Vorstellung und das Erleben von »Stadt«. Entsprechend hat sich die kultursoziologische Auseinandersetzung mit populärer Musik fast ausschließlich auf die Musiktexte und die mit ihr verbundenen Stile und Praktiken konzentriert. Die Wirkung der Musik selber wurde nicht untersucht.
Malte Friedrich schließt diese theoretische Leerstelle. Anhand der Musikszenen Punk, HipHop und Techno zeigt er, wie die Stadt die Produktion von populärer Musik beeinflusst, welche Praktiken und Vergemeinschaftungsformen sich im öffentlichen Raum ausbilden und wie ihr Konsum wesentlich zur Erzeugung urbaner Imagination beiträgt.

Rezension

"Die Arbeit von Friedrich stellt einen bedeutenden Beitrag zum Themengebiet 'Musik und Urbanität' dar. Das Buch ist eine Fundgrube für alle, die sich in die relevante Theoriebildung zur kulturwissenschaftlich orientieren Stadtforschung einlesen wollen." Dominic Larue, ACT. zeitschrift für musik & performance, 2 (2011) Besprochen in : FORUM MUSIKBIBLIOTHEK, 31 / 3 (2010), Michael Stapper Das Argument, 296 (2012), Peter Wicke

Klappentext

Wie klingt die Stadt? In »Urbane Klänge« untersucht Malte Friedrich, was die Stadt mit der Popmusik macht und umgekehrt die Popmusik mit der Stadt. In einem innovativen Ansatz führt das Buch drei divergierende Diskurse zusammen: die Diskussion über die wachsende Bedeutung der urbanen Konsumkultur, die Debatte über die soziale und politische Bedeutung der Popkultur und die Frage der Repräsentation von Musik. Anhand der Musikszenen Punk, HipHop und Techno wird gezeigt, wie die Stadt die Produktion von populärer Musik beeinflusst und welche Praktiken und Vergemeinschaftungsformen sich im öffentlichen Raum ausbilden. Imagination erweist sich als konstitutiv für die urbane Kultur. Und die Musik erweist sich als ein zentrales Medium zur Imagination der Stadt.

Anmerkungen:

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