Lars Brandt: Andenken
Kurzbeschreibung
Alle glauben, Willy Brandt zu kennen. Lars Brandt erzählt, was er in seinem Vater sieht. Ausgehend von einzelnen Momenten - Kindheitserinnerungen an das Berlin des Bürgermeisters Brandt, das gemeinsame Angeln, die Atmosphäre in der Kanzlervilla in Bonn, bis hin zu Brandts Fischsuppe für Herbert Wehner - zeigt der Autor seinen Vater in den privatesten Augenblicken.
"Er bringt uns den zwar bekannten, aber doch fremden Menschen Willy Brandt erstaunlich rührend nahe." (Uwe Timm)
Rezension
"Es ist ein anrührendes Buch, das nur einen Makel hat: Es ist viel zu knapp, man hätte gern mehr gelesen über diese einmalige (Nicht)-Beziehung zwischen V. (Willy Brandt) und seinem Sohn." Claus Lutterbeck, Stern, 02.02.06 "Getragen wird "Andenken" von der existentiellen Frage, wie nah man einem anderen Menschen, dem eigenen Vater, überhaupt kommen kann ... Aus allem, was der Autor sorgfältig und sensibel memoriert, entsteht eine einleuchtende und anrührend liebevolle Nahaufnahme. Denn Lars Brandts Methode und sein literarisches Temperament sind ihrem Gegenstand nicht nur gänzlich angemessen, sondern im wahren Wortsinn "verwandt"." Kirsten Vogt, SWR-Bestenliste März 06
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