Julian Barnes: Der Zitronentisch
Kurzbeschreibung
Jede Erzählung dieses Bandes steht für sich, doch sind alle durch das Thema miteinander verbunden - das Altern. Ob die Erzählungen nun im 19. Jahrhundert oder in unserer Zeit spielen, die Menschen nähern sich dem Ende ihres Lebens, dem Ende, das sich in besonderen Erfahrungen und oft irrwitzigen Situationen ankündigt. Sie gehen damit gelassen um oder aufbegehrend, resigniert oder bitter. Die Zitrone, erfährt der Leser in der letzten Erzählung "Stille", ist für die Chinesen das Symbol des Todes. In dieser Erzählung über den ausgebrannten Komponisten Sibelius treffen sich die alten Männer an einem (nicht Stamm-, sondern) Zitronentisch, um über ihr Ende zu sprechen: "Kopf hoch! Der Tod ist nicht mehr fern."
Rezension
"Trotz des düsteren Themas - bezaubernd und merkwürdig erheiternd." (The New Statesman)
"Alle Erzählungen sind von photographischer Klarheit und einem großartigen Realismus bei der Darstellung extremer Gefühle." (The Observer)
"Wundervoll gestaltete Elegien über vergangene Jugend, vergangene Versprechen und vergangene Liebe beweisen, dass Julian Barnes als Schriftsteller immer noch an Tiefe gewinnt." (The New York Times)
Klappentext
#Julian Barnes wird immer wieder gepriesen f'r seine stilistische Brillanz, f'r die scharfe Beobachtungsgabe, die Ironie und den oft schwarzen Humor. Der Erzèhlungsband mit dem geheimnisvollen Titel ÈDer ZitronentischÇ zeigt Julian Barnes in seiner ganzen Meisterschaft. Jede Erzèhlung steht f'r sich, doch sind alle durch das Thema miteinander verbunden - das Altern. Ob die Erzèhlungen nun im 19. Jahrhundert oder in unserer Zeit spielen, die Menschen nèhern sich dem Ende ihres Lebens, dem Ende, das sich in besonderen Erfahrungen und oft irrwitzigen Situationen ank'ndigt. Sie gehen damit gelassen um oder aufbegehrend, resigniert oder bitter. Die Zitrone, erfèhrt der Leser in der letzten Erzèhlung ÈStilleÇ, ist f'r die Chinesen das Symbol des Todes. In dieser Erzèhlung 'ber den ausgebrannten Komponisten Sibelius treffen sich die alten Mènner an einem (nicht Stamm-, sondern) Zitronentisch, um 'ber ihr Ende zu sprechen: ÈKopf hoch! Der Tod ist nicht mehr fern.Ç Julian Barnes erhielt 2004 den ...sterreichischen Staatspreis f'r Europèische Literatur. Der Preis wird im August 2005 verliehen.
Biografie (Julian Barnes)
Julian Barnes, geb. 1946, arbeitete nach dem Studium der modernen Sprachen zunächst als Lexikograph und dann als Journalist. Seit 1980 hat Julian Barnes zahlreiche Romane geschrieben. Für sein Werk wurde er weltweit mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. 2004 und 2005 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Julian Barnes lebt in London.
Biografie (Gertraude Krueger)
Gertraude Krueger, 1949 geboren, lebt als Dozentin und freie Übersetzerin in Berlin. Zu ihren Übersetzungen gehören u.a. Sketche der Monty-Python-Truppe und Werke von Julian Barnes, Alice Walker, Siri Hustvedt und Jhumpa Lahiri.
Anmerkungen:
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