Journalismus und Öffentlichkeit, Gebunden
Journalismus und Öffentlichkeit
- Eine Profession und ihr gesellschaftlicher Auftrag
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Herausgeber:
- Daniel Müller, Tobias Eberwein
- Verlag:
- VS Verlag für Sozialwissenschaften, 02/2010
- Einband:
- Gebunden, HC runder Rücken kaschiert
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783531157597
- Artikelnummer:
- 7644646
- Umfang:
- 560 Seiten
- Sonstiges:
- 560S.
- Nummer der Auflage:
- 2010
- Ausgabe:
- 2010
- Copyright-Jahr:
- 2010
- Gewicht:
- 1227 g
- Maße:
- 240 x 170 mm
- Stärke:
- 40 mm
- Erscheinungstermin:
- 11.2.2010
Kurzbeschreibung
Eine Profession und ihr gesellschaftlicher Auftrag. Festschrift für Horst Pöttker
Beschreibung
11 Was macht für Pöttker den Beruf Journalismus aus? Konstitutiv ist zunächst einmal, im Sinne der Berufsdefinition Max Webers, eine typische Spezifizierung, Spezialisierung und Kombination von Leistungen einer Person [ ], welche für sie die Grundlage einer kontinuierlichen Versorgungs- und Erwerbschance ist (Weber 1972: 80). Mit anderen Worten: Journalisten sollen für ihre spezielle Tätigkeit und die dafür erworbenen Kom- tenzen ein regelmäßiges und zum Leben ausreichendes Einkommen erwarten (können). Darüber hinaus ist der Journalistenberuf mit einer ihm eigenen Aufgabe bewusst verm- det Pöttker den systemtheoretisch konnotierten Funktionsbegriff verbunden: dem Herst- len von Öffentlichkeit (vgl. u. a. Pöttker 1999). Als Kernelement des journalistischen - rufsethos lässt sich damit ein Drang zum An-den-Tag-bringen beschreiben, der bereits in der Berufsbezeichnung Journalist erkennbar wird, in der das französische Nomen le jour (der Tag) enthalten ist: Journalisten bringen an den Tag, was nicht verschwiegen werden darf, damit ihre Rezipienten sich in der Gesellschaft, in der sie leben, zurechtfinden können. Aus der Öffentlichkeitsaufgabe ergibt sich eine journalistische Grundpflicht zum P- lizieren, von der im Prinzip kein Gegenstand und kein Thema ausgenommen ist (ebd.: 221). Pöttker vergleicht diese Grundnorm oft anschaulich mit ähnlichen bei Ärzten, die menschliches Leben erhalten, oder Rechtsanwälten, die für ihre Mandanten das rechtlich Mögliche herausholen sollen. Sollte es Gründe geben, die gegen eine Befolgung dieser Gebote sprechen, so müssen diese besonders stark ausgeprägt sein. Nach dieser Argumen- tion ist das Nicht-Veröffentlichen von bestimmten Themen ein schwerer wiegender Verstoß gegen die journalistische Professionalität als eine Verfälschung publizierter Informationen.
Inhaltsangabe
Mit Beiträgen von Christian Schicha, Jürgen Heinrich, Achim Baum, Tobias Eberwein, Rainer Geißler, Sonja Weber-Menges, Bärbel Röben, Walter Hömberg, Udo Branahl, Wolfgang R. Langenbucher, Arnulf Kutsch, Gabriele Toepser-Ziegert u. a.
Klappentext
gegen die journalistische Professionalität als eine Verfälschung publizierter Informationen.
Biografie (Daniel Müller)
Daniel Müller, geboren 1964 in Berlin, studierte an der Kunstgewerbeschule Luzern und an der Schule für Gestaltung Zürich. Seine Arbeiten sind in diversen Zeitschriften und Büchern zu finden.Anmerkungen:
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