Frantz Fanon: Schwarze Haut, weiße Masken, Flexibler Einband
Schwarze Haut, weiße Masken
Buch
- Originaltitel: Peau noire, masques blancs
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- Übersetzung:
- Eva Moldenhauer
- Verlag:
- Turia & Kant, 06/2013
- Einband:
- Flexibler Einband
- ISBN-13:
- 9783851326765
- Umfang:
- 231 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 2013
- Gewicht:
- 332 g
- Maße:
- 221 x 141 mm
- Stärke:
- 20 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.5.2013
Weitere Ausgaben von Schwarze Haut, weiße Masken |
Preis |
|---|---|
| Buch, Kartoniert / Broschiert | EUR 17,69* |
Klappentext
Frantz Fanon wuchs im postkolonialen Martinique auf und arbeitete nach seinem Einsatz im Zweiten Weltkrieg an psychiatrischen Kliniken in Frankreich und Algerien. Sein Thema ist vor diesem Hintergrund zu verstehen: die neurotische Subjektkonstitution der Schwarzen, die sich selbst als Menschen zweiter Klasse und die Welt der Weißen als erstrebenswertes Ziel sehen. Ursprünglich wollte er sein Buch »Essay über die Entfremdung des Schwarzen« nennen. Zur theoretischen Reflexion der Entfremdung in (post-/neo-)kolonialen Verhältnissen setzt sich Fanon in diesem ersten größeren Werk mit verschiedenen Philosophen (Marx, Hegel, Existenzialisten ...) und Psychoanalytikern (Freud, Jung, Adler, Lacan ...) auseinander. Von besonderer Bedeutung werden für die Ausarbeitung von Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung Lacans Theorem des Spiegelstadiums und Sartres Phänomenologie des Blicks. Fanon engagierte sich später in der algerischen Unabhängigkeitsbewegung, radikalisierte sich politisch weiter und wurde posthum vor allem durch sein antikolonialistisches Manifest »Die Verdammten dieser Erde« (1961) bekannt. Erst in den 1980er Jahren wurde Fanons psychoanalytische Auseinandersetzung mit der Kolonialität wiederentdeckt.Biografie (Frantz Fanon)
Frantz Fanon, 1925 in Martinique geboren, studierte in Frankreich Philosophie und Medizin. Während des 2. Weltkrieges kämpfte er als Partisan. 1953 ging er als Chefarzt in eine französische psychatrische Klinik bei Algier. Er wurde Mitglied der algerischen Befreiungsfront FLN. Er starb im Dezember 1961 bei New York an Leukämie.Biografie (Eva Moldenhauer)
Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt/Main geboren, ist seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte u.a. Claude Simon, Jorge Semprun, Agota Kristof, Jean Paul Sartre und Lévi-Strauss. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1982 mit dem "Helmut-M.-Braem-Preis" und 1991 mit dem "Celan-Preis". 2005 wurde sie für ihre Neu-Übersetzung von Claude Simons "Das Gras" für den "Preis der Leipziger Buchmesse" nominiert.Anmerkungen:
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