Detailinformationen

  • DTV Deutscher Taschenbuch
  • Einband: Kartoniert / Broschiert
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 9783423110037
  • Bestell-Nr.: 2206610
  • Umfang: 128 Seiten
  • Sonstiges: m. Zeichn. v. Erich Ohser
  • Auflage: 11. Aufl.
  • Gewicht: 141 g
  • Maße: 191 x 120 mm
  • Stärke: 9 mm
  • Erscheinungstermin: 15.5.2013

Kurzbeschreibung

Bissige, witzige und frivole Gedichte Kästners aus den zwanziger Jahren.
"Erich Kästner ist ein Humorist in Versen, ein gereimter Satiriker, ein spiegelnder, figurenreicher, mit allen Dimensionen spielender Ironiker..., ein sentimentaler Zeitdichter einer grauenvollen, grotesken Zeit, ein Schelm und Schalk voller
Melancholien." Hermann Resten

Beschreibung

Bissige, witzige und frivole Gedichte Kästners aus den zwanziger Jahren.
"Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn?
Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen!
Dort stehn die Prokuristen stolz und kühn
in den Bureaus, als wären es Kasernen."
1927 hatte Kästner bereits eine Reihe von Gedichten verfaßt, die im Simplicissimus , der Weltbühne und in anderen Zeitschriften erschienen waren. Da schlug ihm der Verleger Kurt Weller vor, die verstreuten Beiträge zu sammeln und in einem Gedichtband zusammenzufassen. Das Werk kam 1928 heraus.
"Das Buch erschien", schrieb Erich Kästner, "und hatte, bei Freund und Feind, Erfolg. Nur so sei zur Zeit Lyrik möglich, schrieb man. Und man schrieb, es sei überhaupt keine Lyrik. Nun, es war Anklage, Elegie, Satire, Feuilleton, Glosse, Ulk, Frivolität, Epistel, Pamphlet und Bänkeltext." Herz auf Taille machte den Autor mit einem Schlag berühmt.

Klappentext

Bissige, witzige und frivole Gedichte Kästners aus den zwanziger Jahren.

»Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn?
Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen!
Dort stehn die Prokuristen stolz und kühn
in den Bureaus, als wären es Kasernen.«

1927 hatte Kästner bereits eine Reihe von Gedichten verfaßt, die im >SimplicissimusWeltbühneHerz auf Taille

Biografie

Erich Kästner, geb. am 23.2.1899 in Dresden, studierte nach dem Ersten Weltkrieg Germanistik, Geschichte und Philosophie. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten war Kästner Theaterkritiker und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen. Von 1945 bis zu seinem Tode am 29. Juli 1974 lebte Kästner in München und war dort u.a. Feuilletonchef der 'Neuen Zeitung'. 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis.§"Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker und ein augenzwinkernder Skeptiker. Er war Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist und der deutschen Literatur positivster Negationsrat. War er ein Schulmeister? Aber ja doch, nur eben Deutschlands amüsantester und geistreichster. Er war ein Prediger, der stolz die Narrenkappe trug." (Marcel Reich-Ranicki)

Anmerkungen:

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