Anne-Rose Meyer: Homo dolorosus, Flexibler Einband
Homo dolorosus
- Körper - Schmerz - Ästhetik
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- Verlag:
- Fink (Wilhelm), 05/2011
- Einband:
- Flexibler Einband
- ISBN-13:
- 9783770551385
- Umfang:
- 352 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 2011
- Gewicht:
- 650 g
- Maße:
- 235 x 159 mm
- Stärke:
- 30 mm
- Erscheinungstermin:
- 15.6.2011
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Beschreibung
Das Buch weist in exemplarischen Fallstudien von der Antike bis zur Gegenwart die zentrale Rolle von Bildern für Prozesse der Vergemeinschaftung auf.
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts setzt in der akademischen Diskussion eine verstärkte Rückwendung zum Konzept der Gemeinschaft ein.
Diese ist als Reaktionsbildung auf die zentrifugalen Dynamiken einer weltweit operierenden kapitalistischen Ökonomie zu verstehen, der sich keine entsprechende politische Repräsentation zur Seite stellt. Unter Absetzung von romantischen, idealistischen und nationalen Verständnisweisen hat der Begriff der Gemeinschaft vor allem im anglo-sächsischen und französischen Raum eine pluralistische Neubestimmung erfahren.
Klappentext
Ist Schmerz schön? Schmerz zählt zu den drängenden medizinischen, sozialen und politischen Problemen unserer Zeit. Welche Bedeutung kommt Literatur, kommt Kunst angesichts menschlicher Leiderfahrungen zu? Was dürfen Literatur und Kunst vom leidenden menschlichen Körper zeigen? Schmerz ist ein ethisch-ästhetischer Testfall, dessen Darstellungsproblematik diskutiert wird anhand der Theorien von Platon, Mendelssohn, Burke, Herder, Moritz, Winckelmann, Lessing, Goethe, Kant, Schiller, Diderot, F. Schlegel, Hegel, Heine, Rosenkranz, Nietzsche, Simmel, Jünger, Adorno und Sontag sowie anhand literarischer Texte de Sades, Chamissos, Baudelaires und Lautréamonts. Überlegungen zu ästhetischen Figurationen des Schmerzes werfen Fragen auf nach kulturellen Grundwerten, die sich im Umgang mit schmerzenden Körpern, im Verbergen und Enthüllen offenbaren.Anmerkungen:
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